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Hier bloggen für Euch

Hilfe bei Gallensteinen // Carrots & Coffee Radio #25

by Carrots & Coffee College |Okt 4, 2020 |1

In diesem Interview beantworte ich die häufigsten Fragen zum Phänomen und Beschwerdebild der Gallensteine. Wie sie entstehen, warum sie entstehen, was jeder von uns gegen sie tun kann und wie Ihr ihnen am besten vorbeugt.

Als tolles Gratis Bonus zu dieser Sendung kannst Du Dir außerdem die mehrseitige Zusammenfassung der konkreten Ernährungsempfehlungen bei Gallensteinen hier herunterladen:

>>> https://buch.toxfrei.de/gallensteine-loswerden/

Und was Leber und Gallenblase immer sehr sehr gut tut…sind diese Bitterkräuter:

>>> https://shop.ancenasan.de/

Hilfe bei Verstopfung // Carrots & Coffee Radio #24

by Carrots & Coffee College |Sep 27, 2020 |0

In dieser Folge von Carrots & Coffee Radio geht es heute um ein unangenehmes und extrem wichtiges Thema: Das Tabu-Thema Verstopfung. 
Mit Eduard Fischer vom Gesundheitsuniversum habe ich dazu kürzlich ein You tube live-Interview dazu gemacht, dessen Aufzeichnung Ihr Euch in dieser Folge als Audio-Version anhören könnt. 

In diesem Interview beantworte ich u.a. folgende Fragen:

1.  Was sind die häufigen und oftmals unbekannten Ursachen von Darmträgheit?

2.  Was macht Verstopfung so problematisch bzw. warum sollte keiner von uns Verstopfung einfach still so hinnehmen?

3.  Warum sollte man bei Verstopfung nicht zu Abführmitteln greifen?

4.   Und ganz wichtig, welche Erste-Hilfe-Maßnahmen gibt es und was hilft langfristig, dem Darm sich selbst zu reinigen?



Als Gratis-Bonus zu dieser Sendung gibt es zusätzlich für Euch:
• Auszug aus dem Buch „ToxFREI“ zum Thema Verstopfung PLUS gratis Extra-pdf mit genauer Anleitung und Tipps zur endgültigen Beseitigung von Darmträgheit: https://buch.toxfrei.de/opt-in-versto

Entgiften statt Impfen?!

by Carrots & Coffee College |Jul 30, 2020 |0 | Allgemein

Diese Frage und Überschrift mag gewagt und provokant klingen, aber sie ist mehr als berechtigt. Warum sie das ist, möchte ich heute anhand dreier höchst interessanter Videos verdeutlichen, die ich bei meinen Recherchen zum Thema Entgiften entdeckt habe und heute gerne mit euch teile.

Sie sind spannend wie ein Krimi und stellen ungeahnte Zusammenhänge zwischen Schadstoffen, Infektionskrankheiten und dem Impfen her, wie sie selten in dieser Deutlichkeit und Nachvollziehbarkeit dargestellt werden.

Eine besondere Rolle kommt in diesem Zusammenhang den Pestiziden und toxischen (Schwer-)Metallen zu, die sich fatal auf unser Immun-, Hormon- und Nervensystem auswirken und unser Entgiftungssystem an die Grenzen seiner Belastbarkeit bringen.
Die Videos werfen interessante Fragen auf und lassen berechtigte Zweifel am Verdienst der Impfungen bei der Ausrottung von Infektionskrankheiten sowie an ihrer Sicherheit und Wirksamkeit aufkommen. Ein Muss sowohl für Impfbefürworter als auch Impfkritiker!

Und die Inhalte dieser Videos machen erneut deutlich, wie elementar wichtig Ernährung, eine Vermeidung von Mangelzustäden und die hinreichende Entgiftung von Umwelt- und Inweltgiften in der Bewältigung und zum Schutz vor schwersten Krankheiten sind. Wie Entgiftung gelingt und Ernährung zum Heilmittel werden kann, beschreibe ich ausführlich in meinem Buch, dessen Inhalte aktueller nicht sein könnten: “Toxfrei – Selbsthilfe und Prävention mit Grips“!

Ich wünsch euch ein Zuwachs an Erkenntnis beim Anschauen und Lesen!

>>> Video 1 (deutsch) <<<
Polio im Kontext der Impfkritik
von Raphael Haumann 

>>> Video 2 (englisch) <<<
Polio vaccine did NOT eradicate poliomyelitis
von Dr. Suzanne Humphries 

>>> Video 3 (deutsch) <<<
Die Tetanusimpfung – Eine Risiko-Nutzen-Analyse
von Raphael Haumann

Und für alle, die nach wissenschaftlich fundierten Informationen zum Thema Impfen suchen und auch finden möchten, dem seien diese 2 Bücher sehr ans Herz gelegt:
…sowie alle Videos zur Impf-Thematik von Dr. Suzanne Humphries und Raphael Haumann. (Videos/Vorträge von Dr. Suzanne Humphries sind nur teilweise auf deutsch verfügbar, auf You tube und u.a. auch auf www.kla.tv).

Das solltest du über Schwermetalle in Lebensmitteln wissen!

by Nadine Woisin |Jul 8, 2020 |0 | Ernährungstipps

Schwermetalle kommen natürlich im Erdboden, Wasser und in Pflanzen vor. Immer öfter ist jedoch von der Gefahr in Lebensmitteln die Rede.[1]

Erfahre hier, was Schwermetalle sind, wo sie vorkommen und wann sie gefährlich werden.
Du erhältst praktische Tipps wie du ihnen bestmöglich aus dem Weg gehst.

 

Was sind Schwermetalle?

Schwermetalle ist die Bezeichnung für Metalle, die eine Dichte von über 4,5 g/cm3 aufweisen. Dazu gehören u.a. Arsen, Blei, Cadmium, Chrom, Eisen, Kupfer, Mangan, Molybdän, Nickel, Quecksilber, Selen, Silber, Titan, Antimon, Zink und Zinn.

Die Einteilung bestimmter Metalle als „Schwermetalle“ ist aus toxikologischer Sicht willkürlich, weil die Masse der Elemente kaum Bedeutung hat bzw. die Masse wenig über ihre Giftigkeit verrät.

Einige Schwermetalle sind für uns teilweise lebensnotwendig. Der Körper benötigt z.B. Eisen, Kupfer, Mangan, Molybdän und Zink in Spuren. Als Bestandteile von Proteinen, kommt ihnen eine wichtige Bedeutung zu, so z.B. in Enzymen oder dem Sauerstoff transportierenden Bluteiweiß Hämoglobin (z.B. Eisen).[2]
Andere Schwermetalle sind bereits in geringen Mengen gesundheitsschädlich oder giftig wie z.B. Cadmium, Blei und Quecksilber.[3]

 

Vorkommen und mögliche Gefahren
Cadmium

Cadmium wird aus dem Boden durch die Pflanze aufgenommen und gelangt so in unsere Nahrungskette. In den Boden gelangt es überwiegend durch die Ablagerung von cadmiumhaltigen Partikeln aus der Industrie, Metallverhüttung und Müllverbrennung, der Verbrennung fossiler Energieträger, sowie durch das Aufbringen cadmiumhaltiger Düngemittel und Klärschlamm.[4]

Es ist in den meisten Lebensmitteln in geringen Mengen enthalten. Kakao, Getreide, Obst, Gemüse, Nüsse, Hülsenfrüchte, Kartoffeln, Fleisch und Fisch leisten den größten Beitrag, da sie in großen Mengen konsumiert werden. Auch das Rauchen von Tabak kann zu einer erhöhten Belastung beitragen.

Die höchsten Cadmiumwerte finden sich in Innereien (Nieren und Leber) von Säugetieren, sowie in (Jacobs-)Muscheln, Austern und Krebstieren. Auch Wildpilze und Reis können hohe Gehalte aufweisen, wenn sie aus Cadmium-reichen Böden stammen. Sie tragen meist geringfügig zur Gesamtaufnahme von Cadmium bei, da sie in geringen Mengen verzehrt werden.[5,6]

Cadmium wird relativ langsam vom Körper absorbiert. Einmal aufgenommen, wird es jedoch nur langsam ausgeschieden und sammelt sich in der Niere an. Bis zu
30 Jahren kann Cadmium im Körper verbleiben. Wer einen Eisenmangel hat, nimmt vermehrt Cadmium auf.[5]

Cadmium ist in erster Linie nierentoxisch und kann zu Nierenversagen führen. Es kann auch eine Demineralisierung der Knochen verursachen. Es ist als Karzinogen eingestuft mit erhöhtem Krebsrisiko für Lunge, Gebärmutter, Blase und Brust.

Die durchschnittliche Nahrungsaufnahme von Erwachsenen in Europa liegt laut Europäischer Kommission nahe oder leicht über der tolerierbaren Aufnahme.

Vegetarier, Kinder, Raucher und Menschen in stark kontaminierten Gebieten die
Aufnahme um etwa das Zweifache.[7]

Besonders hoch sind die Cadmiumgehalte in den Böden Lateinamerikas – Herkunftsort vieler Edel-Kakaosorten, im Unterschied zu Westafrika zum Beispiel. Kakao gehört nicht zu den Lebensmitteln mit der höchsten Belastung. Dennoch gilt, je höher der Gehalt an Kakao, desto höher der Cadmiumgehalt.[8]

Diverse geltende Höchstgehalte sollen die Cadmiumexposition in Lebensmitteln verringern. Seit 1.1.2019 gelten europaweit Cadmium-Höchstgehalte für Kakao- und Schokoladen-Erzeugnisse.[9]

 

Blei

Blei gelangt primär über Pflanzen und Wasser in unsere Lebensmittel. Der Eintrag in den Boden und das Grundwasser erfolgt überwiegend durch Verbrennungsrückstände und die Verhüttung von Erzen. Die Verbrennung von bleihaltigem Benzin (bis 1988) und anderen fossilen Brennstoffe, sowie Klärschlämme, Pestizide und Dünger haben unsere Böden mit Blei belastet.[10] Herstellungsprozesse, bleihaltige Rohrleitungen oder auslaugendes Blei aus Essgeschirr (Töpferwaren) sind weitere Quellen möglicher Bleiaufnahme.[11]

Getreideprodukte, Gemüse, besonders Blattgemüse und Kartoffeln, sowie Leitungswasser tragen in Europa zur Bleiaufnahme bei.[12]  Wildfleisch gehört laut Bundesinstitut für Risikobewertung zu den am höchsten belasteten Lebensmitteln.[13]

Blei wird über den Magen-Darmtrakt aufgenommen und mit dem Blut in zahlreiche Organe z.B. Nervensystem, Nieren und Leber transportiert. Es wird nur langsam ausgeschieden und reichert sich bei fortlaufender Aufnahme im Körper an, besonders in den Knochen. Mögliche Folgen sind die Schädigung des sich entwickelnden Nervensystems, der Nieren und des Herz-Kreislaufsystems. Es gibt zudem Hinweise auf eine krebserregende Wirkung. Besonders gefährdet sind Föten, Säuglinge und Kinder. Blei passiert leicht die Plazentaschranke und die Aufnahme aus dem Magen-Darmtrakt ist bei Kindern fünfmal höher als bei Erwachsenen.

Ausgehend von neueren Studienergebnissen zur Giftigkeit von Blei wurde von der Weltgesundheitsorganisation und der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit der Wert zur tolerierbaren Aufnahme von Blei aufgehoben.[14]

 

Quecksilber

Quecksilber ist ein hochtoxisches Element, das in der Erdkruste und unserer Atemluft vorkommt, vor allem als Verbrennungsrückstand fossiler Brennstoffe, insbesondere aus Kohlekraftwerken. Durch Ablagerungen im Boden und Wasser gelangt es in unsere Nahrungskette und somit in Trinkwasser und Lebensmittel.[15] Anorganisches Quecksilber kann in allen Lebensmitteln vorkommen: in Fisch und Meeresfrüchten, pflanzlichen Erzeugnissen und tierischen Produkten.

Das noch viel schädlichere organische Methylquecksilber kommt in  Mikroorganismen im Wasser vor, von denen sich bestimmte Fische ernähren. Höchste Konzentrationen enthalten lang lebende größere Raubfische und Schalentiere – insbesondere Thunfisch, Hai, Schwertfisch, Kabeljau, Hecht und Seehecht.[16,17]

Gesundheitsschädliche Wirkungen sind die Schädigung des Zentralnervensystems und der Niere. Das organische Methylquecksilber gefährdet vor allem Kleinkinder und ungeborene Babys. Es kann die Plazentaschranke überwinden und eine Reihe von neurologischen Störungen mit sich bringen, von Lernstörungen bis hin zu Hirnschäden.[5]

 

Arsen

Arsen kommt natürlich in der Umwelt vor und kann über Boden, Wasser oder Luft in die Lebensmittel gelangen. Der Arsengehalt variiert je nach Gebiet. Vulkanausbrüche, Bergbau, Fracking, Kohlekraftwerke, mit Arsen behandeltes Holz und arsenhaltige Pestizide tragen zu erhöhtem Arsengehalt bei.

Die gesundheitlichen Auswirkungen hängen davon ab, ob es organisches oder anorganisches Arsen handelt, die Höhe der Exposition und dem Alter der Person. Anorganisches Arsen ist anders als bei Quecksilber signifikant toxischer als organisches.

Arsen ist als krebserzeugend eingestuft und kann bei anhaltender Exposition Haut-, Gefäß- und Nervensystemstörungen auslösen.[18]

Über 90% der Arsenexposition kommt durch Fisch und Meeresfrüchte zustande. Besonders hohe Gehalte sind im weißen Fleisch der Krabben zu finden. Der Großteil liegt hier als weniger toxisches organisches Arsen vor.[5] Getreideprodukte, besonders Weizenbrot und -brötchen, Reis, Milch und Milchprodukte (vor allem bei Säuglingen und Kleinkindern), sowie Trinkwasser tragen zur Arsenaufnahme bei.[19]

 

Weitere Übeltäter – Zinn, Chrom, Nickel und Antimon

Zinn kann sich bei schadhafter oder fehlender Beschichtung aus Konservendosen herauslösen und in Lebensmittel übergehen. Besonders saure Lebensmittel wie z.B. Tomaten begünstigen dieses Herauslösen. Die gute Nachricht: Zinn wird schlecht aus dem Magen-Darm-Trakt im Körper aufgenommen und zu 98% über den Stuhl ausgeschieden. Bei hoher Aufnahme kommt es gegebenenfalls zu lokalen Unverträglichkeitssymptomen in Magen oder Darm. Zum Schutz des Verbrauchers gelten Zinn-Höchstgehalte für Konserven. Unklar bleibt jedoch, wie viel Zinn ohne Risiko aufgenommen werden kann.[20]

Chrom kommt in vielen Lebensmitteln natürlich vor: Milch, Früchte z.B. Erdbeeren, Gemüse z.B. Tomaten, Schokolade, Honig, Fleisch, Fette, Öle, Getreideprodukte, Fisch, Hülsenfrüchte und Gewürze, sowie Trinkwasser. Tägliche Aufnahmemengen sind gering, zumeist als dreiwertiges Chrom und ohne zu erwartende Gesundheitsrisiken. Es gelangt über Industrieabwässer der Metallverarbeitung in die Umwelt. Es gibt aber auch kanzerogen eingestufte Chromverbindungen wie z.B. sechswertiges Chromat, dass z.B. im Trinkwasser vorkommen kann. Quellen der Verunreinigung sind neben der Lederverarbeitung, Emissionen von Müllverbrennungsanlagen und Deponien. Die Trinkwasserverordnung benennt zulässige Höchstgehalte.[21]

Nickel kommt in größeren Mengen in Kaffee, Kakao, schwarzem Tee, Muscheln, Vollkorn, Nüssen und Hülsenfrüchten vor. Werden größere Mengen aufgenommen, können sich Symptome einer Nickelallergie verschlimmern.[22]

Antimon ist ein arsenähnliches Metalloid mit Verdacht auf krebserzeugende Eigenschaften. Es wird als Katalysator bei der Herstellung von PET (Polyethylenterephthalat) verwendet. Die Schweizer Food Packaging Forum Foundation verweist auf eine 2017 durchgeführte Studie, in der Antimonkonzentrationen in Kunststoffschalen für Gemüse, Süßwaren, Fisch und Fertiggerichten, sowie Strohhalmen und Einweggetränkeflaschen nachgewiesen wurden. Antimon begünstigt das Austreten von PET in Lebensmittel besonders bei höheren Temperaturen (z.B. Sonneneinstrahlung auf PET-Getränkeflaschen) und einem höheren Säuregehalt, z.B. bei Säften und Limonaden.[23]

 

Schon gewusst? Schwermetalle und Nahrungsergänzungsmittel

Giftige Schwermetalle wie z.B. Quecksilber, Blei oder Arsen können auch in Nahrungsergänzungsmitteln enthalten sein. Produkte aus Mineralerden z.B. Kieselerde, Ölsaaten, Meeresalgen sowie ayurvedische Produkte können hohe Gehalte an Schwermetallen aufweisen. Für einige Schwermetalle in Nahrungsergänzungsmitteln gelten seit 2009 in der EU Höchstgehalte.[24]

 

So kannst du dich vor Schwermetallen schützen

Du weißt jetzt, dass Schwermetalle in vielen Lebensmitteln, unserem Trinkwasser oder auch der Luft vorkommen können und wir eine Aufnahme nicht gänzlich verhindern können.

Der beste Weg dich vor Schwermetallen zu schützen ist so wenig wie möglich aufzunehmen. Zusätzlich können wir unserem Körper helfen bereits aufgenommene Schwermetalle bestmöglich wieder auszuscheiden. Wie das geht, erfährst du jetzt.

 

Praktische Tipps für deinen Alltag

  • Ernähre dich abwechslungsreich und sehr nährstoffreich – so minimierst du die Aufnahme stark belasteter Lebensmittel
  • Bevorzuge Bio- und saisonale Produkte, sie sind in der Regel weniger belastet, da u.a. weniger Pflanzen-schutzmittel verwendet werden
  • Obst und Gemüse gründlich waschen (Näheres dazu in diesem Blog-Beitrag)
  • Reinige dein Trinkwasser mithilfe eines hochwertigen Kohleblockfilters
  • Reduziere deinen Fischkonsum auf ein Minimum, d.h. höchstens 1 x pro Woche oder besser nur 1 x pro Vierzehntage und vermeide lang lebende Raubfische wie Thunfisch, Seeteufel, Kabeljau, Seehecht, Schwertfisch, Steinbeißer, Hecht, Steinbutt und Hai
  • Beschränke den Verzehr von Lebensmitteln aus Konserven auf Ausnahmen
  • Innereien (besonders von wildlebenden Tieren) und Wildpilze nur gelegentlich verzehren
  • Sonnenblumenkerne und Leinsamen nicht im Übermaß verzehren, sie können erhebliche Mengen Cadmium aus dem Boden aufnehmen
  • Schokolade und vor allem Bitterschokolade in Maßen genießen, vorzugsweise aus Afrika, um eine Cadmiumaufnahme zu verringern
  • Wechsele Reis mit anderen Getreideprodukten, dies gilt besonders für Säuglinge, Reis neigt dazu Arsen leichter aufzunehmen, Basmatireis enthält weniger Arsen als andere Sorten und weißer Reis weniger als Vollkornreis aufgrund seiner Schale[25]
  • Achte bei Nahrungsergänzungsmitteln auf Hinweise wie ISO 9001-Standard oder „heavy metal controlled“[24,26]

 

So hilfst du deinem Körper Schwermetalle loszuwerden

Ja – es gibt sie – die kleinen Tipps, die das Ausscheiden von Schwermetallen begünstigen. Zink oder das Eiweiß namens Metallothionein zum Beispiel besitzen die Fähigkeit Schwermetalle zu binden, so dass diese ausgeschieden werden können.[27,28]

Das klingt ganz gut, oder? Doch gibt es nun die eine schnelle Lösung zum Ausleiten von Schwermetallen? Mit einem Wort: Nein. „Kontinuierliche Entgiftung“ heißt das Zauberwort. Es geht darum dauerhaft Maßnahmen zu ergreifen, die eine Ausscheidung unterstützen und unsere Widerstandskraft stärken. Wie hoch unsere Belastung an Schwermetallen im Körper ist und wie gut oder schlecht wir entgiften ist individuell verschieden. Es gibt gute und schlechte Entgifter und diese Tatsache erklärt, warum Menschen unter vergleichbaren Bedingungen nicht gleichermaßen krank werden. Wie Entgiftung genau funktioniert, kannst du im 2018 neu erschienen Buch „ToxFREI – Selbsthilfe und Prävention mit Grips“ von Diplom Oecotrophologin Nadia Beyer nachlesen und in vielen Podcast-Folgen von Carrots & Coffee Radio. In dem Buch erklärt sie, wie du richtig entgiftest und zusätzlich, wie du deinen Darm sanieren oder Nahrungsmittelunverträglichkeiten behandeln kannst. Mit diesen Tipps, einer ordentlichen Portion Geduld und einem Quäntchen Humor kannst du Beachtliches erreichen. Nur Mut!

 

 

 

Quellen:

[1] www.quarks.de/gesundheit/ernaehrung/schwermetalle-in-nahrungsmittel

[2] www.spektrum.de/lexikon/biologie/schwermetalle/60270#main

[3] www.chemie.de/lexikon/Schwermetalle

[4] www.umwelt.niedersachsen.de/themen/wasser/grundwasser/grundwasserbericht/grundwasserbeschaffenheit/gueteparameter/ergaenzungsprogramm/cadmium/Cadmium-137655.html

[5] Food Safety Authority www.fsai.ie/workarea/downloadasset.aspx?id=8412

[6] https://ehp.niehs.nih.gov/doi/10.1289/EHP108

[7] Europäische Kommission ec.europa.eu/food/safety/chemical_safety/contaminants/catalogue/cadmium_en

[8] https://thechocolatejournalist.com/cadmium-chocolate/

[9] Bundesministerium für Wirtschaft und Energie www.bam.de/Content/DE/Standardartikel/Themen/Analytical-Sciences/artikel-schokolade-genuss-ohne-reue.html

[10] www.umwelt.niedersachsen.de/themen/wasser/grundwasser/grundwasserbericht/grundwasserbeschaffenheit/gueteparameter/ergaenzungsprogramm/blei/blei-137644.html

[11] US Food and Drug Administration www.fda.gov/food/metals/lead-food-foodwares-and-dietary-supplements

[12] Europäische Kommission ec.europa.eu/food/safety/chemical_safety/contaminants/catalogue/lead_en

[13] Bundesinstitut für Risikobewertung www.bfr.bund.de/de/a-z_index/blei-5227.html

[14] Bayrisches Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit www.lgl.bayern.de/lebensmittel/chemie/schwermetalle/blei/index.htm

[15] wikipedia.org/wiki/Quecksilber und www.sciencedirect.com/science/article/pii/S2211968X13000119

[16] www.umweltbundesamt.at/umweltsituation/schadstoff/methylhg/

[17] European Food Safety Authority efsa.onlinelibrary.wiley.com/doi/epdf/10.2903/j.efsa.2012.2985

[18] US Food and Drug Administration, www.fda.gov/food/metals/arsenic-food-and-dietary-supplements

[19] European Food Safety Authority www.efsa.europa.eu/en/efsajournal/pub/3597

[20] Bayrisches Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit www.lgl.bayern.de/lebensmittel/chemie/schwermetalle/zinn/index.htm

[21] Bayrisches Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit www.lgl.bayern.de/lebensmittel/chemie/schwermetalle/chrom/index.htm und www.wassertest-online.de/trinkwasser-wiki/chrom-im-trinkwasser.html

[22] www.apotheken-umschau.de/allergie/nickelallergie#Wo-ist-Nickel-enthalten

[23] www.foodpackagingforum.org/news/antimony-in-food-packaging

[24] Verbraucherzentrale www.klartext-nahrungsergaenzung.de/wissen/projekt-klartext-nem/schwer-gefaehrlich-giftige-schwermetalle-13363

[25] www.welt.de/wissenschaft/ernaehrung/article161928070/Bei-Reis-entscheiden-Sorte-und-Zubereitung-ueber-Giftigkeit.html

[26] Buch Toxfrei, Beyer N. sowie
verbraucherfenster.hessen.de/gesundheit/lebensmittelsicherheit/so-können-sie-sich-schadstoffarm-ernähren und www.fda.gov/food/metals/what-you-can-do-limit-exposure-arsenic

[27] www.gesundheitswissen.de/neurologie/gehirn/schwermetalle-sind-schlecht-fuers-gehirn/

[28] www.spektrum.de/lexikon/biologie/metallothioneine/42448

Bilder Quelle: Pixabay.com

So stärken Bitterstoffe Deine Immunabwehr!

by Nadia Beyer |Mrz 21, 2020 |0 | Allgemein, Ernährungstipps

– Eine Zusammenfassung –

 

  1. Bitterstoffe, die in höheren Konzentrationen in Bitter- und Heilkräutern sowie Gewürzen vorkommen, interagieren mit Bitter-Rezeptoren, sogenannten T2R’s, die wir in den Schleimhäuten unseres Körpers (Magen-Darm-Trakt, Lunge und Bronchien, Urogenitaltrakt, Augen), aber auch auf unserer Haut, im Herzen und sogar im Gehirn finden. An den Schleimhäuten lösen sie dabei eine Vielzahl an wertvollen Reaktionen aus. So regen sie zum Beispiel die Bildung der sehr sauren und antimikrobiell wirkenden Magensäure an und die Abgabe verschiedener antimikrobiell wirkender Peptide aus der Schleimhaut, wie z.B. Defensin oder das keimtötende Enzym namens Lysozym. 
  1. Bitterstoffe sind interessanterweise zudem in der Lage bakterielle Kommunikationsmoleküle zu imittieren, mit denen Bakterien unsere Immunabwehr innerhalb der Schleimhaut auf den Plan rufen und schützende Fresszellen anlocken. Fresszellen zählen zur ersten Verteidigungslinie unseres Körpers (angeborene Immunabwehr) und fressen und töten virus-befallene Zellen und Bakterien ab. Auch leiten sie weiterführende Immunreaktionen (erworbene Immunabwehr) ein. Anders ausgedrückt bedeutet dies, dass krankmachende Bakterien bitter-schmeckende Substanzen produzieren (z.B. Acyl-Homoserin-Lacton), deren Wirkung durch zahlreiche bittere sekundäre Pflanzeninhaltsstoffe nachgeahmt werden kann, wenn wir diese zu uns nehmen. Im Gegensatz zu den bitteren Stoffwechselprodukten von Bakterien, machen uns diese Bitterstoffe in Pflanzen und Kräutern (darunter v.a. Polyphenole wie Flavonoidglykoside sowie Glucosinolate und Terpene) jedoch niemals krank – im Gegenteil: sie stärken unsere Abwehr und schützen uns über diese Form des molekularen Mimikry* vor pathogenen Eindringlingen! (* = biologisches Nachahmen zwecks Täuschung).


 

  1. Bitterstoffe sorgen durch das Andocken an Bitter-Rezeptoren an den Schleimhäuten der Bronchien für die Bildung von NO (= Stickstoffmonoxid). Letzteres wirkt stark relaxierend (entspannend) auf die Lungen und Bronchien, was die Atmung erleichtert und Hustenreiz lindert – sehr interessant auch bei Asthma!
  1. Bitterstoffe können direkt das Eindringen von Bakterien und Giftstoffen in den Körper verhindern, indem sie die Schleimproduktion und die glatte Muskulatur in Magen und Darm anregen. Dadurch wird der direkte Kontakt der Bakterien mit der Schleimhaut erschwert und sie schneller aus dem Körper gespült und ausgeschieden. 
  1. Bitterstoffe senken Süßgelüste und das ist deshalb gut, weil Süßigkeiten und Zucker die Abwehrkräfte schwächen und krankmachende Keime anfüttern, was wir in Fall einer Infektion keinesfalls wollen. Außerdem liefert Zucker und zuckerreiche Lebensmittel keine oder keine nennenswerten Mengen an Nährstoffe, sondern rauben sie uns vielmehr, was sich nachteilig auf unser gesamtes Immunsystem auswirkt. Nicht ohne Grund erleiden Menschen unter schlechten Ernährungssituationen mehr Infektionskrankheiten.  
  1. Bitterstoffe regen die Bildung sämtlicher Verdauungssäfte an, darunter v.a. Magensäure und Gallensäuren. Diese beiden wirken von Natur aus stark antimikrobiell und schützen uns stets vor krankmachenden Eindringlingen, die wir über die Nahrung, über das Trinken oder herunterschlucken von Luft aufnehmen. Auch regen Gallensäuren als unser körpereigenes Abführmittel die Darmbewegungen an und sorgen so dafür, dass Bakterien und Viren schnell ausgeschieden werden, bevor sie sich in unserem Körper vermehren und uns krank machen können.
  1. Durch die verbesserte Produktion von Verdauungssäften durch Bitterstoffe wird außerdem zusätzlich der Aufschluss der Nahrung verbessert. Somit kommen wir besser an die in unserer Nahrung befindlichen Mikronährstoffe – allen voran an jene, die wichtig sind für ein intaktes und starkes unser Immunsystem: Zink, Eisen, Folsäure, Vitamin A, Vitamin C, Vitamin B12 und B6. Viele Menschen produzieren nicht mehr bzw. noch nicht genug dieser Körpersäfte, so z.B. alte Menschen bzw. Kleinkinder.
  1. Viele Bitterstoffe, allen voran die in den aromatischen Bitterstoffpflanzen, wirken unmittelbar und selektiv antimikrobiell – vielen ist dies bereits durch den traditionellen Einsatz vieler ätherischer Öle bei Infektionen bekannt. Aromatische Bitterstoffe dezimieren viele krankmachende Keime, während sie gesunde Bakterien dabei vielfach unbeschadet lassen. So lässt sich über Bitterstoffe in Bitterkräutern auch die Darmflora positiv verändern, die maßgeblich über die Stärke unseres Immunsystems entscheidet und dieses trainiert. Unser Immunsystem sitzt zu 75% im Darm! 
  1. Die meisten bitteren sekundären Pflanzeninhaltsstoffe wirken zu guter Letzt auch noch antioxidativ, und das ist hervorragend, denn bei der natürlichen Immunabwehr entstehen immer freie Radikale (freie Radikale sind sowas wie Kampfstoffe unserer Fresszellen). Diese müssen entsprechend stets durch Antioxidantien entschärft werden, damit es durch die ablaufenden Immunreaktion nicht zu chronischen Entzündungen oder größeren Gewebeschäden kommt. 

YouTube: Besser als Vitamin C? – Geheimtipp für das Immunsystem!

“Nutze deshalb auch Du die Kraft der Bitterstoffe für Dein Immunsystem! Bitterkräuter sind dabei die einfachste und effektivste Möglichkeit, um vermehrt Bitterstoffe in den Alltag einzubauen. Und sie sind zudem kinderleicht in der Anwendung – probier’s aus! Hier meine Bitterkräuter-Empfehlung für Dich: www.ancenasan.de – 100 % fein vermahlene Kräuter, Natur pur und natürlich ganz ohne Alkohol!!”

Quellen:

1. Workman, Alan D., et al. “The Role of Bitter and Sweet Taste Receptors in Upper Airway Immunity.” Current allergy and asthma reports 15.12 (2015): 1-8.

2. Carey, Ryan M., et al. “Taste receptors: regulators of sinonasal innate immunity.” Laryngoscope investigative otolaryngology 1.4 (2016): 88-95.

3. Verbeurgt, Christophe, et al. “The human bitter taste receptor T2R38 is broadly tuned for bacterial compounds.” PloS one 12.9 (2017): e0181302.

4. Gil, Sucheol, et al. “Genotype-specific regulation of oral innate immunity by T2R38 taste receptor.” Molecular immunology 68.2 (2015): 663-670.

5. Lee, Robert J., and Noam A. Cohen. “Bitter Taste Bodyguards.” Scientific American 314.2 (2016): 38-43.

6. Lee, Robert J., and Noam A. Cohen. “Role of the bitter taste receptor T2R38 in upper respiratory infection and chronic rhinosinusitis.” Current opinion in allergy and clinical immunology 15.1 (2015): 14-20.

7. Rozengurt, Enrique, and Catia Sternini. “Taste receptor signaling in the mammalian gut.” Current opinion in pharmacology 7.6 (2007): 557-562.

8. Carey, Ryan M., et al. “Sinonasal T2R-mediated nitric oxide production in response to Bacillus cereus.” American journal of rhinology & allergy 31.4 (2017): 211.

9. Jing, Fangmiao, et al. “Relaxant effect of chloroquine in rat ileum: possible involvement of nitric oxide and BKCa.” Journal of Pharmacy and Pharmacology 65.6 (2013): 847-854.

10. Sternini, Catia, Laura Anselmi, and Enrique Rozengurt. “Enteroendocrine cells: a site of ‘taste’in gastrointestinal chemosensing.” Current opinion in endocrinology, diabetes, and obesity 15.1 (2008): 

11. Thomas, Anu, et al. “The Bitter Taste Receptor TAS2R16 Achieves High Specificity and Accommodates Diverse Glycoside Ligands by using a Two-faced Binding Pocket.” Scientific Reports7.1 (2017): 7753.

12. Wu, S. Vincent, et al. “Expression of bitter taste receptors of the T2R family in the gastrointestinal tract and enteroendocrine STC-1 cells.” Proceedings of the National Academy of Sciences 99.4 (2002): 2392-2397.

   

10 Top-Tipps für Gallenblase und Leber // Carrots & Coffee Radio #23

by Nadia Beyer |Jan 12, 2020 |0 | Podcast

Die Feiertage liegen nun hinter uns und wir hoffen, dass eure Gallenblase und auch die Leber die kulinarischen und alkoholischen Herausforderungen gut überstanden haben. Damit diese äußerst wichtigen Organe sich etwas erholen und auch den zukünftigen und zunehmenden Herausforderungen gut gewachsen bleiben, haben wir den heutigen Podcast der Entlastung und Unterstützung dieser beiden Organe gewidmet. Wir zeigen euch heute, wie ihr die Galleproduktion verbessern, den Abfluss der Galle in den Darm fördern und die Zusammensetzung der Galle so beeinflussen könnt, dass sich keine Gallensteine bilden. All das ist Voraussetzung, um dieLeber zu entlasten und von den segensreichen und vielseitigen Wirkungen der Galle zu profitieren, die soviel mehr als ein Verdauungssaft ist. Die Galle ist ein wahrer Gesundbrunnen und schützt uns sogar vor Übergewicht, Fehlbesiedlungen im Darm, Diabetes und Herz-Kreislauferkrankungen (Details siehe letzte Podcastfolge). Wir wünschen euch jetzt viel Spaß beim Lauschen und Lesen!  READ MORE

Den Gallefluss anregen, Gallensteinen vorbeugen und die Leber entlasten!

by Nadia Beyer |Jan 10, 2020 |0 | Ernährungstipps

Wie mein letzter Beitrag gezeigt hat, ist die Galle ein geheimnisvoller und ganz wichtiger Körpersaft. Die Galle hilft uns nicht nur Fette zu verdauen und fettlösliche Vitamine aufzunehmen, sondern sie kann weitaus mehr. Sie reinigt den Darm und schützt uns somit vor krankmachenden mikrobiellen Fehlbesiedlungen im Darm, die oft von Verdauungsbeschwerden und Nährstoffmängeln begleitet werden. Zudem beeinflusst die Galle die Höhe unseres Kalorienverbrauchs, weil Gallensäuren aus der Galle z.B. Schilddrüsenhormone aktivieren. Auch sind Gallensäuren an der Regulation unseres Blutzuckerspiegels und unsere Blutfette beteiligt und können sie darüber hinaus auch noch die Entzündungsbereitschaft unseres Körpers senken. Last but not least spielt die Galle zusammen mit der Leber und Darmschleimhaut eine Schlüsselrolle bei der Entgiftung, denn mit der Galle werden die Giftstoffe schließlich von der Leber in den Darm geleitet.  READ MORE

Die Galle – ein ganz besonderer Körpersaft ! // Carrots & Coffee Radio #22

by Nadia Beyer |Dez 21, 2019 |0 | Podcast

Die Galle ist ein Körpersaft, der es absolut in sich hat! Die meisten wissen, dass wir die Galle benötigen, um Nahrungsfette zu verdauen oder fettlösliche Vitamine aufzunehmen. Die komplex zusammengesetzte Galle ist jedoch weit mehr als nur ein schnöder Verdauungssaft. Die heutige Podcast-Folge zeigt, warum sie unseren Darm gesund erhält bzw. uns vor Dysbiosen (Störungen der Darmflora) schützt, wie Galle hilft schlank zu bleiben und wie sie uns vor Diabetes, Herz-Kreislauferkrankungen und sogar Entzündungen schützen kann. Auch thematisiert der Beitrag, welche Rolle eine gesunde Leber und eine intakte Darmschleimhaut dabei spielt.

Lasst euch überraschen und für diesen wichtigen Körpersaft begeistern!

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Die Galle – ein ganz besonderer Körpersaft!

by Nadia Beyer |Dez 20, 2019 |0 | Ernährungstipps

Wenn umgangssprachlich von der Galle gesprochen wird, meinen viele Menschen damit eigentlich die Gallenblase. Die Galle aber ist eine Flüssigkeit und sie wird in der Leber von den Leberzellen produziert. Anschließend wird sie dann in die Gallengänge abgegeben, von dort der Gallenblase zugeleitet, wo sie schließlich um das 10-fache ihres ursprünglichen Volumens eingedickt wird.

Das wichtigstes Einsatzgebiet der Galle ist, wie vielen von Ihnen vermutlich bereits gehört haben, die Verdauung von Nahrungsfetten. Sobald wir Fett zu uns nehmen, registriert unsere Dünndarmschleimhaut dieses Fett als Reiz und schüttet daraufhin Darmhormone aus, die die Gallenblase dazu veranlassen, sich zusammenzuziehen. Durch diese Kontraktion kommt es zur Entleerung der Gallenblase und die Galle fließt wie gewünscht in den Dünndarm ab. 

Dort angekommen, fängt sie nun an das Fett in der Nahrung zu emulgieren, denn Fett mischt sich bekanntlich nicht gut mit Wasser. Die Fette werden also mit Hilfe der Galle in wasserlösliche Fetttröpfchen verwandelt. Nur in dieser wasserlöslichen Form kann der überwiegende Anteil unserer Nahrungsfette überhaupt durch die mit Wasser und Schleim überzogene Dünndarmschleimhaut aufgenommen und von dort weiter in wässrigen Medien, wie Lymphe und Blut transportiert werden. Eine kleine Ausnahme bilden lediglich die sogenannten MCT-Fette, das sind Fette, die vorwiegend aus kurz- und mittelkettigen, statt der üblichen langkettigen Fettsäuren bestehen. Sie kommen reichlich in Kokosfett und teilweise in Milchfetten, wie Butter, allen voran Ziegenbutter vor und sind von Natur aus bereits gut wasserlöslich. Sie können deshalb aufgenommen werden, ohne chemisch emulgiert werden zu müssen.

Die Galle – ein komplex zusammengesetzter Körpersaft

Die Galle kann aber noch weitaus mehr als Fett zu emulgieren und absorbieren zu können. Sie ist ein ganz besonderer Körpersaft und wir produzieren jeden Tag ca. 700 ml von dieser höchst komplex zusammengesetzten Flüssigkeit. Je nach Zusammensetzung kann die Galle dabei eine gelblich-braune oder auch leicht grünliche Farbe annehmen. Verantwortlich für die Farbe sind Abbauprodukte des eisenhaltigen Blutfarbstoffes namens Häm, der aus dem Bluteiweiß Hämoglobin freigesetzt wird, sobald die Blutkörperchen nach 120 Tagen absterben. Hämoglobin ist das Sauerstoff transportierende Eiweiß im Blut, das der Arzt gerne misst, um eine Blutarmut (Anämie) auszuschließen. Die grün-gelblichen Abbauprodukte des Häms (Biliverdin und Bilirubin) tragen übrigens später zur dunkelbraunen Färbung des Stuhls bei, indem diese Gallefarbstoffe im Darm von Bakterien weiter zu einer bräunlichen Verbindung (Stercobilin) abgebaut werden. Die Abbauprodukte des Hämoglobins gelangen vom Darm über die Leber übrigens auch zu den Nieren und geben dem Urin schließlich seine gelbe Farbe. 

Galle kann sich stauen

Ist der Stuhl aber mal nicht schön braun gefärbt, sondern hell, ist dies kein gutes Zeichen und immer ein Hinweis für eine Abflussstörung der Galle. In solchen Fällen staut sich die Galle samt der Gallefarbstoffe in der Leber zurück und die Gallenfarbstoffe sickern dann quasi rückwärts ins Blut, wo sie der betroffenen Person einen gelblichen Hautteint verleihen und bei extremem Rückstau auch zu Juckreiz der Haut führen können. Auch kommt es in solchen Momenten des Gallestaus zu übelreichendem Stuhlgang, weil das Fett in der Nahrung nun nicht mehr ausreichend verdaut und absorbiert werden kann. Infolge übernehmen fettliebende Fäulnisbakterien diesen Job im Darm, bauen das Fett ab, wodurch unangenehm riechende mikrobiellen Zersetzungsprodukte entstehen. Auch macht sich dies gerne durch einen übermäßigen Fettgehalt im Stuhlgang bemerkbar, der manchmal in Form von Fettaugen auf der Oberfläche des Klowasser erkennbar wird oder zu schmierigem Stuhlgang führt, der an der Kloschüssel klebt.

Häufige Ursache solcher Abflussstörungen der Galle sind übrigens Gallensteine, die den Ausführungsgang der Galleblase blockieren, der in seinem unteren Teil übrigens durch die Bauchspeicheldrüse führt und noch weiter unten mit dem Ausführungsgang der Bauchspeicheldrüse verschmilzt. Neben Gallensteinen können aber auch eine Schwangerschaft sowie Schwellungen innerhalb der Leber oder der Bauchspeicheldrüse einen Gallestau verursachen. Bei Schwangerschaft sind es Schwangerschaftshormone, welche die Abgabe der Galle aus den Zellen in die Gallengänge hemmen und so den Gallefluss vermindern. Bei Schwellungen der Leber und der Bauchspeicheldrüse werden hingegen die Ausführungsgänge komprimiert, die die Galle daran hindern abzufließen. Schwellungen innerhalb der Leber rühren häufig von Entzündungen her, die wiederum gerne durch eine Fettleber entstehen. Schwellungen der Bauchspeicheldrüse sind hingegen seltener und dann meist Folge von Entzündungen oder Tumoren.  

Neben den eben beschriebenen Gallenfarbstoffen enthält die Galle übrigens noch viele weitere interessante Substanzen, die für die umfassenden Effekte der Galle auf den Körper verantwortlich sind. Dazu zählen z.B. das Cholesterin und verschiedene Phospholipide sowie Mineralstoffe, Enzyme und die sogenannten primären Gallensäuren (Cholsäure, Chenodesoxycholsäure). Die Gallensäuren werden dabei oft auch als Gallensalze bezeichnet, weil sie als Komplexe, d.h. gebunden an den positiv geladenen Mineralstoff Natrium oder an die Aminosäuren Glycin oder Taurin vorliegen. 

Gallensalze und Phospholipide sind übrigens diejenigen Gallebestandteile, die für die erwähnte Emulgierung der Fette verantwortlich sind. Der Grund dafür ist, dass Gallensäuren und Phospholipide sowohl über einen wasserliebenden als auch einen wasserabweisenden Anteil im Molekül verfügen, was dazu führt, dass sich ihre wasserabweisenden Anteile einander zuwenden und sich dadurch einschichtige rundlich angeordnete Membranen bilden, vergleichbar mit kleinen Seifenblasen. In diese wasserlöslichen Blasen können nun die wasserunlöslichen Nahrungsfette und die wasserunlöslichen bzw. fettlöslichen Vitamine wie Vitamin A, E, D und K eingeschlossen und so durch den Darm bis in die  Dünndarmschleimhautzellen transportiert werden. Eines an dieser Mizellenbildung beteiligten Phospholipide ist übrigens das Lecithin, das wir alle auch als Nahrungsfett in Form von Eiern, Sojabohnen, Ölsaaten, Innereien oder Butter kennen und zu uns nehmen

 

Viele Inhaltsstoffe, die wir in der Galle finden, werden übrigens in der Leber selbst produziert, so z.B. auch das Cholesterin und Cholesterin ist eine Schlüsselsubstanz im Körper. Aus Cholesterin werden in der Leber sowohl Gallensäuren als auch viele Hormone gebildet. Benötigt der Körper viele Gallensäuren für die Verdauung oder gerade Hormone, werden folglich die körpereigenen Cholesterinreserven geleert und der Cholesterinspiegel sinkt. Diesen Mechanismus macht man sich übrigens heute in der Ernährungstherapie sehr gerne zunutze, indem man Menschen mit erhöhten Cholesterinspiegeln empfiehlt, viele Ballaststoffe zu sich zu nehmen. Die Ballaststoffe binden dann die Gallensäuren im Darm, welche nun über den Stuhl forciert ausgeschieden werden. Dies wiederum macht eine Nachproduktion von Gallensäuren aus dem Vorläufermolekül Cholesterin in der Leber notwendig und senkt auf diese Weise den Cholesterinspiegel. 

Gallensäuren werden sorgsam recycled

Normalerweise scheiden wir Gallensäuren übrigens kaum über den Stuhl aus, weil sie für den Körper wertvolle Substanzen darstellen und er diese drum ungern hergibt. Nicht umsonst hat der Körper ein ausgeklügeltes Recylingsystem für sie entwickelt, indem er Gallensäuren, nachdem sie ihre Aufgabe bei der Fettemulgierung und Fettaufnahme im Darm erfüllt haben, zu 90 % wieder aus dem Darm rückabsorbiert werden. Über die Pfortader gelangen sie so vom Darm zurück zur Leber und können dann erneut in der Leber genutzt und anschließend in die Galle abgegeben werden. Man spricht deshalb auch vom sogenannten Darm-Leber-Kreislauf – im Fachjargon als entero-hepatischer Kreislauf bezeichnet. Gallensalze können so 6-10 Male wiederverwendet werden. 

Lediglich ein kleiner Teil der Gallensäuren gelangt gewöhnlich in den Dickdarm und wird über den Stuhl ausgeschieden. Und dass Gallensäuren nur in geringen Mengen im Dickdarm landen ist auch gut so, denn der Dickdarm ist voller Bakterien, die sonst die primären Gallensäuren in zu viele sogenannte sekundäre Gallensäuren (Desoxycholsäure, Lithocholsäure) verwandeln würden. Diese sekundären Gallensäuren sollen aber nicht in höheren Konzentrationen in den Dickdarm gelangen, weil sie das Gewebe des Dickdarms schädigen und dort Darmkrebs begünstigen können. Auch sollen sie andere Krebsarten im Körper fördern, wenn sie vom Dickdarm in den Blutkreislauf gelangen. 

Chiang, John Y L. “Bile acid metabolism and signaling.” Comprehensive Physiology vol. 3,3 (2013): 1191-212. doi:10.1002/cphy.c120023

Galle – unser körpereigenes Abführmittel

Wie wir heute wissen, sind Gallensäuren jedoch nicht nur wichtig für unsere Fettverdauung und die Aufnahme fettlöslicher Vitamine und vieler gesundheitsförderlicher sekundärer Pflanzeninhaltsstoffe, die oftmals auch fettlöslich sind. Die Gallensäuren in der Galle fungieren auch als unser körpereigenes Abführmittel, d.h. sie stimulieren die Peristaltik des Darms, indem sie Wasser in den Darm ziehen, wodurch sich der Stuhl erweicht, voluminöser wird und leichter ausscheiden lässt. Auch zeigen Gallensäuren starke antimikrobielle Eigenschaften. 

Durch diese abführende und antimikrobielle Wirkung verhindern Gallensäuren entsprechend Fehlbesiedlungen im Darm, insbesondere die Ansiedlung von Bakterien und Pilzen im Dünndarm, der im Gegensatz zum Dickdarm kaum mit Keimen besiedelt sein sollte. Solche Fehlbesiedlungen im Dünndarm werden heutzutage immer häufiger und führen dazu, dass Bakterien sich im Dünndarm über die dort noch nicht absorbierte Nahrung hermachen. Sie treten folglich mit uns in Konkurrenz um Nährstoffe und führen dann zu Nährstoffmängeln – trotz vollen Teller ! -, weil die Bakterien im Dünndarm nun die Nahrung für sich nutzen und abbauen. 

Leider produzieren sie beim Abbau der Nährstoffe als Nebenprodukt auch noch allerlei Stoffwechselprodukte wie Gase, Säuren etc., die vielfältige Verdauungsprobleme verursachen können. Blähungen, die schon kurze Zeit nach dem Essen auftreten sowie Breistuhl oder auch Verstopfung sind übrigens Hinweise auf eine solche Überbesiedelung des Dünndarms mit Bakterien, die durch Gallestaus, Mangel an Galle oder auch Mangel an Magensäure entstehen können. Eine solche Fehl- und Überbesiedlung des Dünndarms nennt man übrigens SIBO, was für den englischen Terminus „small intestinal bacterial overgrowth“ steht.

 

Gallensäuren sind Signalmoleküle und Schlankmacher 

Die Galle ist aber keineswegs nur ein Saft, der seine Wirkungen – wie eben beschrieben – im Darm entfaltet. Mittlerweile wissen wir, dass die Gallensäuren in der Galle auch sehr bedeutende Signalmoleküle sind. Das heißt, diese primären Gallensäuren wirken nicht nur im Darm, sondern entfalten auch interessante Wirkungen, wenn sie von den Darmschleimhautzellen über die Pfortader zur Leber transportiert werden. Wie mittlerweile erwiesen ist, können Gallensäuren an bestimmte Rezeptoren innerhalb der Leberzelle binden und Gene aktivieren, die eine Rolle bei der Regulation unseres Blutzuckerspiegels, unserer Blutfette und unseres Kalorienverbrauchs spielen. 

Gallensäuren aktivieren demnach Gene, die die Insulinwirkung an den Zellen verbessern, die Glucosebildung in der Leber unterdrücken und die Aufnahme von Fetten aus dem Blut steuern. Somit helfen Gallensäuren erhöhte Blutzucker und erhöhte Blutfette zu senken. Auch können sie Gene aktivieren, die für die Bildung von Enzymen verantwortlich sind, welche die inaktiven Vorstufen der Schilddrüsenhormone in ihre aktive Form überführen. Da die Höhe an aktiven Schilddrüsenhormonen über unseren Energieverbrauch entscheidet, sind Gallensäuren somit quasi auch kleine körpereigene Schlankmacher, die unsere Körpertemperatur regulieren. Dieser Mechanismus erklärt übrigens, warum Störungen der Leber und Galleproduktion nicht selten zu einer Unterfunktion der Schilddrüse und damit zu einer Gewichtszunahme oder auch Kälteempfindlichkeit führen können. 

Aber damit längst noch nicht genug. Interessant und spannend ist auch, dass Gallensäuren an Cortisol-Rezeptoren innerhalb der Zelle binden und so Gene aktivieren können, die für die Bildung von Proteinen sorgen, die Entzündungen im Darm, in der Leber, aber auch im Gehirn drosseln. Zusammenfassend könnte man also sagen, dass Gallensäuren viel zu wenig beachtete Moleküle in der Vorbeugung und Behandlung von Diabetes, Fettleber, Übergewicht, erhöhten Blutfetten und Herz-Kreislauferkrankungen darstellen und uns vor Entzündungen und auch Schäden des Nervensystems schützen können.

Chiang, John Y L. “Bile acid metabolism and signaling.” Comprehensive Physiology vol. 3,3 (2013): 1191-212. doi:10.1002/cphy.c120023

Über die Galle entgiften wir

Nicht unerwähnt bleiben sollte neben diesen Wirkungen, dass wir mit und dank der Galle zahlreiche Giftstoffe aus dem Entgiftungsorgan Leber in den Darm befördern und dann über den Stuhl ausscheiden. Ein gesunder Gallefluss ist deshalb so wichtig, wenn es um das Thema Detox, sprich Entgiftung geht. Wer stets dafür sorgt, dass seine Leber gesund bleibt, ausreichend Galle produziert und diese auch gut in den Darm abfließen kann, der verhindert, dass Schadstoffe sich zurückstauen oder unnötig über die Nieren ausgeschieden werden müssen. Gerade die Nieren sind jene Organe, die heutzutage viel zu häufig überlastet werden und dadurch Funktionsverluste zeigen, einfach weil die Entgiftung über die Galle bzw. den Stuhl leider ungenügend funktioniert.

Ein weiterer Bestandteil der Galle, der ebenfalls sehr interessant und relevant ist, ist übrigens das Natrium-Bikarbonat und das Verdauungsenzym namens alkalische Phosphatase. Natrium-Bikarbonat, was wir außerhalb des Körpers auch als Natron kennen, verleiht der Galle seinen alkalischen, sprich basischen pH-Wert. Das ist enorm wichtig, denn nur so kann die Galle den sauren Speisebrei, der aus dem Magen kommt, neutralisieren und verhindern, dass die zarte Dünndarmschleimhaut durch Magensäure verätzt wird und sich dadurch etwa entzündet. Auch sorgt der basische pH-Wert von ca. 8 dafür, dass Verdauungsenzyme, die aus der der Bauchspeicheldrüse in den Dünndarm bzw. Zwölffingerdarm zufließen, aktiviert werden. In einem sauren Milieu würden diese Enzyme gar nicht arbeiten können und die Nahrung bliebe dann größtenteils unverdaut, was erneut zu Verschiebungen der Darmflora, Verdauungsstörungen und Nährstoffmängeln führen würde. Ohne Galle kann die Bauchspeicheldrüse entsprechend ihre Verdauungsfunktion gar nicht nachkommen.

Die Zusammensetzung dieses Zaubersaftes namens Galle muss übrigens immer sehr ausgewogen sein, d.h. sie darf nicht zu viel von dem einen oder zu wenig von dem anderen Bestandteil enthalten. Enthält die Galle z.B. zu viel Cholesterin, zu viel Calcium oder zu viel des Gallenfarbstoffs Bilirubin und dafür zu wenige Gallensalze oder zu wenige Phospholipide, kann es zu Auskristallisationen bzw. der gefürchteten Steinbildung kommen. 

Zu viel Cholesterin und zu wenig Gallensalze enthält die Galle oftmals dann, wenn der Abbau von Cholesterin zu Gallensalzen eingeschränkt ist, so z.B. bei einer erhöhten Leberbelastung oder Leberfunktionsstörungen. Auch Infektionen und Stress können ein wesentlicher Faktor für zu wenige Gallensalze in der Galle sein, denn Toxine von Bakterien können die Gallensäureabgabe blockieren. Stress auf der anderen Seite hat zur Folge, dass Cholesterin bevorzugt zur Bildung von Stresshormonen herangezogen und Cholesterin nicht mehr in Gallensäuren umgewandelt wird. Hinzu kommt, dass unter Stress der Abfluss der Galle immer beeinträchtigt wird, weil sich der Ringmuskel (Sphinkter Oddi) am Ende des Ausführungsgangs des Gallenblasengangs krampfartig anspannt und den Gallengang auf diese Weise verschließt. So wird Galle in die Gallenblase zurückgestaut und die Steinbildung noch weiter begünstigt. 

Auch zu lange Nahrungspausen und sehr fettarme Kost sind unvorteilhaft, weil es auch dann zu einem Anstau der Galle bzw. es zu keiner Entleerung der Gallenblase kommt. Deshalb ist Fasten oder das beliebte Überspringen des Frühstücks bei einer Neigung zu Gallensteinen nicht so wirklich vorteilhaft, weil dadurch die Verweildauer der Galle zunimmt und diese leichter „eintrocknen“ kann. 

Besonders wir Frauen neigen übrigens zu Gallensteinen, weil wir höheren Östrogenspiegel haben, wodurch der Cholesteringehalt der Galle ansteigt und die Gallensalzen dann nicht ausreichen, um das Cholesterin ausreichend in Lösung zu halten. 

Ja, wie dieser umfangreiche und hoffentlich für Sie interessante Beitrag zum Thema Galle zeigt, ist dieser Körpersaft für unsere Gesundheit von großer Bedeutung und ich freue mich drum schon jetzt, Ihnen im nächsten Beitrag wertvolle Tipps zu geben, mit denen Sie ihren Gallefluss deutlich anregen, den Gallefluss verbessern und ihre Leber bei der Produktion dieser Galle effektiv unterstützen können. 

Schutz und Entfernung von fliegenden Pestiziden auf Lebensmitteln // Carrots & Coffee Radio #21

by Nadia Beyer |Dez 1, 2019 |0 | Podcast

Pestizide belasten unsere pflanzlichen, aber auch unsere tierischen Lebensmittel. Nicht ohne Grund kaufen die Gesundheitsbewussten unter uns deshalb bereits überwiegend Lebensmittel aus kontrolliert biologischem Anbau. Leider reicht das heute jedoch längst nicht mehr aus, um Pestiziden aus dem Weg zu gehen. Pflanzenschutzmittel fliegen oft kilometerweit und machen bedauerlicherweise auch vor heimischen Gärten und Bio-Anbaufeldern nicht halt.

Aus diesem Grund empfiehlt sich das Gemüse und Obst aus heimischem und biologischem Anbau vor dem Genuss auf clevere Art und Weise zu waschen und vor allem die Entgiftungsleistung unseres Körpers fortwährend zu fördern, um den zunehmenden Belastungen standzuhalten.

Wie ihr Obst und Gemüse am effektivsten von Pestiziden befreien könnt, erfahrt ihr in diesem kurzen Beitrag.

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