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Bist Du bereit für Dein grünes Wunder?!

Bist Du bereit für Dein grünes Wunder?!

Nadia Beyer Feb 19, 2022 42 817

wie ich Euch in meinem letzten Newsletter und Podcast berichtet habe, bin ich ein Riesenfan grüner Pflanzen/Lebensmittel, allen voran frischer Küchen- und Wildkräuter, grüner Sprossen, grüner Blattgemüse sowie Grassäfte und Algen unterschiedlichster Art.

Die Gründe dafür sind vielfaltig und diese habe ich deshalb in meinem letzten Beitrag ausführlich beschrieben. Wenn Ihr das gerne nochmal nachlesen oder hören wollt, folgt einfach diesen beiden links:

>>> Warum mehr Grünes essen (You Tube)

>>> Warum mehr Grünes essen (Podcast)

Besonders attraktiv macht Grünes seine hohe Nährstoffdichte, sprich sein Reichtum an Mikronährstoffen bei gleichzeitig geringem Kaloriengehalt. Dazu zählen besonders all jene Nährstoffe, die fast keiner von uns heute in ausreichenden Mengen über die Nahrung zuführt oder deren Bedarf aufgrund unserer heutigen Lebensweise (Stress, wenig Zeit für Essen, Essen nach dem Belohnungsprinzip etc.) gestiegen ist. Zu nennen sind hier besonders Folsäure, Kalium und Magnesium. Und dann sind da noch die besonderen sekundären Pflanzeninhaltsstoffe, allen voran das Chlorophyll, die Carotinoide und Flavonoide, die in keiner anderen Lebensmittelgruppe in solch hohen Konzentrationen zu finden sind, wie in Grünem. Sie zeichnen sich nicht nur durch ihre starke Zellschutzwirkung aus, sondern v.a. auch durch ihren positiven Einfluss auf die Blutqualität und Erhöhung unserer Zellenergie.

Wie wir heute wissen, ist Gemüse eben nicht gleich Gemüse und deshalb ist es auch keinesfalls egal, zu welchen wir im Alltag greifen. Neuere Studien (siehe unten) zeigen, dass gerade die grünen und orangefarbenen Gemüse-Sorten uns besonders vor Krankheit schützen können. Ähnliche Unterschiede zeigt sich bei Obst, bei dem besonders das Beerenobst, die orangefarbenen Sorten sowie die Zitrusfrüchte hervorstechen.

Und weil ich mich freuen würde, wenn auch Du Dein grünes Wunder erlebst und am eigenen Körper erfährst, wie Grünes Deine Gesundheit revolutionieren und Dein physisches und psychisches Wohlbefinden spürbar verbessern kann, kommen hier nun meine ultimativen 10 Tipps für mehr Grünes im Alltag. Denn Wissen um die Kraft des Grünen ist eine Sache, die Umsetzung eine ganz andere und das am Ende wirklich Entscheidende

1. Die grünsten Sorten auswählen.

Wenn Du Salate zubereitest, greife beim Einkauf zu den dunkelgrünen oder auch leicht violetten Salatsorten. Die sind reicher an Chlorophyll und Anthozyanen – den besonderen  Schutzengel-Molekülen der Natur. Eisbergsalate kannst Du getrost links liegen lassen!
Als weitere Zutat im Salat wähle zusätzlich grüne Zutaten, wie grüne Paprika, Avocado, grüne Sprösslinge (z.B. Kresse oder Broccoli-Sprossen) oder gib’ gegarte Broccoli-Röschen oder grüne Bohnen dazu. Auch frische Radieschen-Blätter lassen sich klein geschnitten schön mit in Salaten mitverwenden, und Blätter von Kohlrabi und Rote Bete kannst Du prima als Gemüse dämpfen und kochen.

 

2. Blätter schön klein schneiden.
Wenn Du Dir einen Salat zubereitest, schneid‘ die Blätter möglichst klein/fein – so schrumpft das Volumen des Salates zusammen und Du isst automatisch mehr davon. Salatblätter kann man übrigens auch warm zubereiten und garen, d.h. sie zerkleinert mit in Gemüsepfannen geben oder auch Suppen hinzufügen. Das ist besonders dann sinnvoll, wenn Du noch Salat im Kühlschrank hast, der schon ein bisschen welk geworden ist.

 

3. Grüne Suppen zubereiten.
Wenn Du Suppen machst, pack‘ immer auch was Grünes mit rein: zerkleinerte Mangoldblätter und Spinat, Kohlrabi-Blätter, Rote-Bete-Blätter, Blattpetersilie, Grünkohl, Pakchoi, etc. Auch Cremesuppen aus grünem Gemüse sind genial und schnell zubereitet. So z.B. Spinatcremesuppen mit einer Pastinake und frischem Ingwer oder Broccolicremesuppe mit Zwiebel und Majoran. Suppen sind ein toller Trick, um viel Grünes in den Körper zu schmuggeln und sie sind dabei äußerst gut bekömmlich. Sie eignen sich ganz besonders für Menschen, die ungern Salate esse oder diese nur schlecht vertragen und zum Abendessen, weil Grünes wunderbar schlaffördernd und entspannend wirkt.

 

4. Petersilie vielseitig verwenden.
Kauf‘ Dir jede Woche büschelweise Blattpetersilie. Die hält im Gegensatz zu vielen anderen Kräutern länger frisch (z.B. in einer Plastiktüte, Tupper oder einem Glascontainer aufbewahrt) und ist zudem sehr reich an Vitamin C. Diese kannst Du vielseitig und großzügig in alle denkbaren Gerichte einbauen: grob geschnitten in Gemüsepfannen, klein geschnitten in Salate, als Zutat in Suppen, püriert in Smoothies, püriert zu Soßen und verarbeitet zu Pestos.

 

5. Pestos und Soßen machen.
Neben Petersilie kannst Du auch viele andere Kräuter und wasserreiche (Blatt)Gemüse zu Soßen oder Pestos pürieren. So nimmst Du weitaus mehr Grünes und v.a. Kräuter zu Dir, als wenn Du sie nur als Deko oder Zutat in Salate einbaust. Ich püriere fast täglich Petersilie mit einem Stück grüner Paprika oder Gurke, Olivenöl, einem Schuss Saft (oder Wasser) und etwas Salz zu einer Soße bzw. zu einem Dipp. Auch Avocado kannst Du toll mit Kräutern pürieren und ersetzt Dir so das Öl. Diese Soßen und Dipps gebe ich dann über Salate, kleckse sie an warme Gerichte oder streiche sie auf ein belegtes Brot.
Des weiteren kannst Du Kräuter mit ein paar Nüssen, Olivenöl und Salz zu einem Pesto verarbeiten und dieses weiter für grüne Pasta oder zu Pellkartoffeln und zum Aufpimpen von fertigen Brotaufstrichen und Hummus verwenden. Das Pesto mit Tofu und/oder Sojajoghurt, etwas Öl, Salz und Gewürzen püriert, ergibt auch einen schnell selbstgemachten Aufstriche und eine Quark-Alternative.

 

6. Grüne Smoothies
Bau regelmäßig grüne Smoothie in Deinen Alltag ein und denk‘ auch hier daran frische Kräuter (z.B. Blattpetersilie, etwas Koriander, Basilikum, Borretsch, Kerbel etc.) miteinzubauen. Auch kannst Du Dein Smoothie mit einem hochwertigen grünen Saftpulver (siehe Punkt 7.) und im Frühjahr/ Sommer eine Handvoll frischer Wildkräuter oder auch Beerenfrüchte dazugeben.

7. Grüne Gemüse-Saftpulver.
Wenn‘s schnell gehen soll oder Du mal nichts frisches Grünes im Haus hast, kannst Du guten Gewissens auch auf hochwertige grüne Saftpulver zurückgreifen. Die sind zudem super praktisch, wenn Du auf Reisen bist. Jedem, der auf Qualität großen Wert legt, empfehle ich gerne das genial zusammengesetzte Saftpulver namens Master Greens von ANCENASAN.

Es enthält verschiedene getrocknete Säfte (Getreidegrassäfte, Alfalfablattsaft), getrocknete Gemüse, Kräuter, Sprossen und Algen. Hauptbestandteil sind in dem Fall aber nicht einfach nur getrocknete und dann gemahlene Pflanzen, sondern der getrocknete Saft dieser grünen Pflanzen. Alle Zutaten stammen aus kontrolliert biologischem Anbau und werden äußerst wertschonend unter 40 Grad getrocknet (Rohkost-Qualität). Diegenaue Zusammensetzung findest Du übrigens
Das grüne Saftpulver kannst Du entweder pur mit Wasser oder Saft verrühren/mixen oder mit etwas Obst zu einem Smoothie pürieren. Du kannst es aber genauso in ein Müsli oder ein gekochtes Porridge einrühren, damit Energiebällchen aus Trockenobst und Nüssen zaubern oder Dir ein erfrischendes grünes Eis aus gefrorenen Bananen herstellen. Weitere leckere Rezepte findest Du auf der Website hier.

 

 

8. Essen in Gemüse verpacken.
Nori-Algen-Blätter, Mangoldblätter oder auch grüne Romana-Salatblätter, die man mit einer Teigrolle kurz platt walzt, eignen sich zudem hervorragend, um Reste von gegartem Gemüse, Getreide und/oder Linsen zu Wraps einzurollen. Mit einem großen Klecks Pesto bestrichen ergeben sich so handliche grüne Alternativen zu Brot. Auch Obst mit ein paar Rosinen und Nüssen oder Reis mit Rosinen und Zimt kannst Du in Salatblätter einrollen und snacken.

 

9. Grün mal anders.
Warum nicht auch mal Spinat, Petersilie oder Mangold mit etwas Wasser pürieren und mit in den Teig für Pfannkuchen oder in ein grün-gefärbtes Omelette einarbeiten.
Oder ein süßes Frühstücksporridge einfach mal grün zubereiten, indem Du neben Obst (z.B. Banane), 1-2 TL ANCENASAN Master Greens nach dem Kochen hinzu gibst. Natürlich kannst Du es auch herzhaft zubereiten, indem Du neben den Haferflocken ein paar grüne Erbsen oder Petersilie mit reinkochst und es mit heller Misopaste und Gewürzen abschmeckst.

Lecker finde ich auch grüne Nudelsoßen aus Spinat und Basilikum, etwas Knoblauch oder Zwiebel, Cashewmus, Zitronensaft und Zitronenschale. Am besten die Soße zu roten Nudeln aus Linsen servieren.

 

10. Grüne Säfte.
Aus grünem Gemüse lassen sich last, but not least auch wunderbare Säfte pressen – die Könige unter den Säften. Zu Saft verarbeitet nehmen wir die größtmögliche Menge grüner Gemüse und Pflanzen auf – noch mehr als durch Smoothies und Cremesuppen. Sie haben einen besonders heilsamen Charakter und kommen nicht ohne Grund bei chronischen Krankheiten und bei Krebserkrankungen als Therapeutikum zum Einsatz. Zur Herstellung solcher Säfte aus blättrigen Gemüsen eignen sich allerdings nicht alle Entsafter und deshalb hier mein Tipp, wenn Du eine geeignete und langlebige Saftpresse suchst.
Besonders lecker sind Saftkombinationen aus grünem Salat, etwas Mangold, grüner Paprika, Fenchel und ein bisschen Petersilie – möglichst kein Obst bzw. nur ½ Apfel verwenden, weil Obst den Blutzucker entsaftet stark ansteigen lässt. Zum süßen kann man statt Fenchel auch rote oder gelbe Paprika sowie Kohlrabi oder Karotte mit entsaften. Bedenke bei andersfarbigen Zutaten stets nur, dass der Saft in dem Fall nicht mehr seine schöne grüne Farbe behält und dass Säfte mit Kohlrabi am besten frisch schmecken.

 

So, ich hoffe sehr, dass ganz viele neue Anregungen für Deinen Alltag mit dabei waren und Du schnell spüren wirst, was sich Positives in Deinem Körper verändert (v.a. mehr Power, eine bessere Verdauung, schönere Haut, besserer Schlaf etc.), wenn Du mehr Grünes zu Dir nimmst.

Und solltest Du Lust haben, das Saftpulver Master Greens von ANCENASAN einfach mal ausprobieren zu wollen, gibt es exklusiv für Newsletter & Blog-Leser heute ein besonderes Angebot. Spare mit dem Gutscheincode “MASTERGOESBIO” 20% beim Kauf eines ANCENASAN® BIO Master Greens 180g.

*Gutschein gilt bis zum 07.03.2022, 23:59 Uhr für das Produkte “ANCENASAN® BIO Master Greens (180g)”. Der Gutschein kann im Warenkorb im ANCENASAN-Onlineshop eingelöst werden. Weitere Informationen finden Sie hier.

Jetzt viel Spaß beim Ausprobieren und viel Erfolg bei der Umsetzung!

Nadia

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Interessante Studien:

1.    More Evidence for 5-a-Day for Fruit and Vegetables and a Greater Need for Translating Dietary Research Evidence to Practice. https://www.ahajournals.org/doi/full/10.1161/CIRCULATIONAHA.121.053293

2. Morris MC, Wang Y, Barnes LL, Bennett DA, Dawson-Hughes B, Booth SL. Nutrients and bioactives in green leafy vegetables and cognitive decline: Prospective study. Neurology. 2018 Jan 16;90(3):e214-e222.

https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/29263222/

3. Fruit and Vegetable Intake and Mortality. Results From 2 Prospective Cohort Studies of US
Men and Women and a Meta-Analysis of 26 Cohort Studies.

https://www.ahajournals.org/doi/10.1161/CIRCULATIONAHA.120.048996

4. Ojagbemi A, Okekunle AP, Olowoyo P, Akpa OM, Akinyemi R, Ovbiagele B, Owolabi M. Dietary intakes of green leafy vegetables and incidence of cardiovascular diseases. Cardiovasc J Afr. 2021 Jul-Aug 23;32(4):215-223.
https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/34128951/

 

 

 

 

Nadia Beyer

Nadia Beyer

Nadia Beyer, geb. 4.4. 1974, ist Dipl. Oecotrophologin (Justus-Liebig-Universität in Gießen) und leitet die Fachakademie für angewandtes Ernährungswissen Carrots & Coffee College in Hannover. Bis zur Gründung 2008 war sie als Dozentin an verschiedenen Heilpraktikerschulen in Hannover, Osnabrück und Bielefeld tätig und schloss u.a. eine Fortbildung zur ganzheitlichen Ernährungsberaterin nach den 5 Elementen ab.

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