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Vitamin K2 – „Neuer“ Superstar gegen Gefäßverkalkung, Osteoporose & Krebs

Vitamin K2 – „Neuer“ Superstar gegen Gefäßverkalkung, Osteoporose & Krebs

Anna Major Aug 15, 2016 7 6450

Vitamin K2Vitamin K ist ein fettlösliches Vitamin, an das im Vergleich zu anderen Vitaminen nicht so häufig gedacht wird. Falls du schon einmal davon gehört hast, wirst du es vermutlich mit Blutgerinnung in Zusammenhang bringen. Einleuchtend, da der Buchstabe K von „Koagulation“ kommt, was Blutgerinnung bedeutet[1]. Ein Mangel kann also zu Blutungen führen, was sich zum Beispiel schon in Bagatellverletzungen wie der Neigung zu blauen Flecken äußern kann. Vitamin K, das grob in zwei Arten unterteilt werden kann, nämlich in K1 (Phyllochinon) und K2 (Menachinon), kann jedoch noch weit mehr, wie Forschungen der letzten zwei Jahrzehnte eindrucksvoll belegen. Diesen Blogbeitrag möchte ich drum nutzen, um Euch die wichtigsten und interessantesten Erkenntnisse, speziell über Vitamin K2, vorzustellen.

 

Vitamin K1 und K2 – der feine Unterschied

Hinsichtlich der Haupteigenschaft von Vitamin K – der Funktion für die Blutgerinnung – weisen K1  und K2 nahezu keine Unterschiede auf. Auch verfügen beide Varianten über das Potential, das Risiko für Typ 2 Diabetes zu senken, wobei allerdings Vitamin K2 sich als etwas effektiver erweist[2]. Darüber hinaus hat Vitamin K2 Eigenschaften, die Vitamin K1 leider nicht vorweisen kann, was erst jüngste Forschungen der letzten zwanzig Jahre zeigen. Dazu gehören die Hemmung von Calciumablagerungen in Arterien[3], die Gesunderhaltung von Knochen[3,6,13], Knorpeln und Gefäßwänden[4], eine krebsvorbeugende Wirkung[3], positive Einflüsse auf den Cholesterinspiegel[7], die Steuerung einer gesunden Östrogenfunktion[5] sowie antioxidative Eigenschaften[8].

 

Vitamin K2 beugt Osteoporose vor

Auch wenn mittlerweile ein Umdenken stattfindet, so sind trotzdem noch sehr viele Menschen davon überzeugt, dass für starke Knochen ausschließlich Calcium sorgt, welches hierzulande bevorzugt in Form von Milch und Milchprodukten konsumiert wird (wobei es viele andere und bessere sowie basische Calcium-Quellen gibt, z.B. grüne Gemüse mit geringem Oxal- und Phytinsäuregehalt, wie Brokkoli oder Grünkohl). Für die Knochengesundheit spielen allerdings noch viele andere Substanzen eine Rolle, wie z.B. Magnesium, das ebenso reichlich in Gemüse und Grünzeug sowie Nüssen und Hülsenfrüchten vorkommt, oder auch Vitamin D, dessen beste Quelle das Sonnenlicht ist. Denn nur mit Hilfe von Vitamin D kann Calcium absorbiert und in den Knochen eingelagert werden[9].

Die Wenigsten wissen jedoch, dass Vitamin K2 eine ebenso wichtige Rolle für unsere Knochen- und Zahngesundheit spielt. In einer Studie aus Japan wurde gezeigt, dass Vitamin K2 die Knochendichte erhalten kann[10]. Bei Osteoporose-Patienten, denen über zwei Jahre lang täglich 45mg Vitamin K2 verabreicht wurden, schritt die Erkrankung im Vergleich zur Kontrollgruppe ohne Gabe der Nahrungsergänzung nicht mehr voran.

In einer weiteren Studie aus den Niederlanden konnte bei gleichen Gaben Vitamin K2 über drei Jahre hinweg bei gesunden Frauen in der Postmenopause gezeigt werden, dass sich die Knochenmineralisation sogar verbessert hat[11]. Darüber hinaus ist die Knochenstärke dieser Frauen unverändert geblieben, wo hingegen in der Kontrollgruppe ohne Vitamin K2 Gaben, diese deutlich abnahm.

Ein Dream-Team scheint dabei die Gabe von Vitamin K2 zusammen mit Vitamin D3 (aktive Form von Vitamin D) zu sein. In einer weiteren japanischen Studie konnte bei Osteoporose-Patientinnen die Knochendichte bei einer kombinierten Gabe von K2 und D3 im Vergleich zu Gaben der einzelnen Vitamine deutlich verbessert werden[12].

 

Vitamin K2 schützt deutlich die Gefäßwände

Wenn sich Blutfette, Blutgerinnsel und Calcium in den Gefäßwänden ablagern, verhärten sich die Blutgefäße und Arterio- bzw. Atherosklerose entsteht. Es kommt zu Durchblutungsstörungen mit all seinen Folgen, im schlimmsten Fall zu einem tödlichen Herzinfarkt oder Schlaganfall.

Studien zeigen, dass eine Ernährung reich an Vitamin K2 Arteriosklerose vorbeugen kann, wie in der wissenschaftlichen Zeitschrift Atherosclerosis von 2009 veröffentlicht[14]. Dort wurden die Ernährungsgewohnheiten von 564 postmenopausalen Frauen hinsichtlich ihrer Vitamin K1 und K2 Zufuhr untersucht, mit dem Ergebnis, dass die Krankheit bei einer Vitamin K2-reichen Ernährung deutlich seltener ausgebrochen ist.

In einer anderen Studie von Schurgers et al. wurden bestimmte körpereigene Proteine untersucht (Osteocalcin und Matrix Gla-Protein), die mit Hilfe von Vitamin K synthetisiert werden und die Schlüsselsubstanzen im Calcium- und Knochenstoffwechsel darstellen [15]. Das Matrix Gla-Protein entfernt zum Beispiel überschüssiges Calcium aus dem Blut und verhindert auf diese Weise, dass es sich an den Gefäßwänden ablagern kann, während Osteocalcin Calcium in den Knochen bindet. Die Konzentration dieser Proteine nahm besonders zu, wenn dem Körper reichlich Vitamin K2 zur Verfügung stand.

Im Jahr 2012 wurden in der Zeitschrift Advances in Nutrition die beschriebenen Zusammenhänge von Vitamin K2 und Gefäßgesundheit noch einmal bestätigt, jedoch seien Studien nötig, die mit kontrollierten Gaben von Vitamin K2 und/oder K1 arbeiten, um die Zusammenhänge zu bekräftigen[16].

 

Vitamin K2 gegen Krebserkrankungen der Leber und anderer

Krebs entsteht meist nicht einfach so. Bei Leberkrebs zum Beispiel ist eine Vorstufe häufig  die Leberzirrhose. Diese muss nicht einmal zwangsläufig durch jahre- oder jahrzehntelangen Alkoholmissbrauch entstehen, manchmal genügt eine Fettleber oder eine Hepatitis, die die Leber in starke Mitleidenschaft ziehen kann. Damit sich aus einer solchen Schädigung kein Krebs entwickelt, sollte man alles tun, was der Leber gut tut, wie z.B. mit Bitterkräutern (z.B. ANCENASAN® herbal) unterstützen oder Löwenzahn in die Ernährung einbauen.

In Studien wurde gezeigt, dass auch Vitamin K2 eine nicht zu verachtende Rolle für die Leber spielt. So erkrankten Leberzirrhose-Patientinnen, deren Zirrhose aufgrund einer viralen Hepatitis Infektion entstanden ist, seltener an Leberkrebs, wenn ihnen täglich 45mg Vitamin K2 verabreicht wurden[17].

In einer Pilotstudie des Journals Cancer von 2006 wurde ermittelt, dass Patienten, die bereits eine erfolgreiche Leberkrebsbehandlung überstanden hatten, im Vergleich zur Kontrollgruppe ein um etwa 40% geringeres Risiko hatten erneut an Leberkrebs zu erkranken, wenn sie täglich 45mg Vitamin K2 zu sich nahmen[18]. Auch die Sterblichkeitsrate sank, und zwar umso mehr, je länger die Therapie mit Vitamin K2 andauerte. Während der Unterschied nach einem Jahr bei etwa 4% lag, so überlebten nach drei Jahren bereits 23% der Patienten mehr als in der Kontrollgruppe.

In einer anderen Studie der American Society for Nutrition konnte gezeigt werden, dass eine Ernährung mit hohem Vitamin K2-Gehalten besonders bei Männern das Risiko für Prostata- und Lungenkrebs reduzieren kann[19]. Wahrscheinlich schützt also Vitamin K2 auch andere Organe vor Krebs.

 

Vitamin K2 zerstört Leukämiezellen

Die krebsbekämpfenden Eigenschaften scheinen sich nicht nur auf Organe zu beschränken. In zwei Studien von 1997 und 2008, die in der Fachzeitschrift Leukemia[20] bzw. Autophagy[21] veröffentlicht wurden, konnte zumindest im Labor mit isolierten Leukämiezellen festgestellt werden, dass Vitamin K2 bestimmte Prozesse in den Zellen einleitet: zum einen kann es die Apoptose, also den programmierten Zelltod, oder die Autophagozytose einleiten. Letzteres bedeutet, dass die Zelle eigene Bestandteile abbauen und verwerten kann (z.B. um Viren, Bakterien oder Fremdeiweiße abzubauen, die in die Zelle eingedrungen sind).

 

Die Besten Vitamin K Quellen in der Nahrung

Raw Egg on Rice with NattoBei diesen herausragenden Forschungsergebnissen fragst du dich sicherlich, welche Nahrungsmittel nun gute Quellen für Vitamin K2 sind. In einer ausführlichen Studie von L. Schurgers und C. Vermeer wurden Lebensmittel hinsichtlich ihrer Vitamin K1- und K2-Gehalte untersucht mit dem Ergebnis, dass K2 vor allem in Natto, Käse, Leber/Innereien, Fleisch, Eigelb, Quark und Butter zu finden sei[22] – wobei Natto, ein Gericht aus fermentierten Sojabohnen, das traditionell in Japan verzehrt wird, den höchsten Gehalt aufweisen konnte. Hinzu kommt, dass die Absorptionsrate von Vitamin K2 aus Natto 10 mal höher ist als die von Vitamin K1 (z.B. aus Spinat) und die Aktivierung der Vitamin K-abhängigen Eiweiße deutlich stärker ausfällt. Leider ist Natto hierzulande kaum erhältlich und würde sich aufgrund seiner schleimigen Konsistenz und seines stinkenden Geruchs (evtl. vergleichbar mit stark stinkendem Käse) wohl keiner großen Akzeptanz erfreuen. Zum Glück gibt es aber auch noch andere fermentierte Nahrungsmittel, die als Vitamin K2-Quelle dienen können, wie z.B. Miso (eine fermentierte Soja-Paste), Sauerkraut oder anderes fermentiertes Gemüse[23]. Wer sich für genaue Vitamin K1- und K2- Gehalte aus verschiedenen Nahrungsmitteln interessiert, wird zum Beispiel auf der englischsprachigen Internetseite honey-guide.com fündig. Dort sind ausführliche Tabellen zu den Vitamin K1- und K2-Gehalten (wobei Vitamin K2 zusätzlich in verschiedene Sub-Formen unterteilt wurde, genannt MK-4 bis MK-13) aus verschiedenen Studien zusammengestellt.

Vitamin K2Bei den genannten tierischen Produkten muss betont werden, dass der Vitamin K2 Gehalt stark davon abhängig ist, wie die Futterzusammensetzung der Tiere beschaffen ist. So hat schon Dr. Weston A. Price 1945 einen „neuen vitaminähnlichen Aktivator“ (es handelt sich um Vitamin K2, das er Aktivator X genannt hatte) in Butter untersucht. Er hatte festgestellt, dass dieser Aktivator in Butter, die von der Milch von Gras-fressenden Tieren bis zu 50 mal höher war als bei mit Getreide gefütterten Kühen, wobei die Bodenqualität des Weidelandes ebenfalls eine Rolle gespielt hat[24].

In manchen Kreisen wird behauptet, dass der Vitamin K2-Bedarf von der körpereigenen Darmflora gedeckt werden könne, da dieses Vitamin ausschließlich von Mikroorganismen produziert wird[25]. Jedoch trägt die Produktion des Vitamins (zumindest für die meisten Menschen) nicht in dem hohen Maße bei, um in den Genuss der beschriebenen präventiven Eigenschaften zu kommen, da das von den Darmbakterien produzierte Vitamin K2 an die Bakterien teilweise gebunden ist und der Absorption nur in geringem Maße zur Verfügung steht[26]. Nur wenige Einzelfälle könnten sich also über eine optimale Darmflora-Zusammensetzung freuen, die sie ausreichend mit Vitamin K2 versorgt – verlassen sollte sich keiner darauf.

 

Vitamin K-Räuber Antibiotika

Andererseits ist die Produktion von Vitamin K2 durch unsere Darmflora trotzdem ein stabilisierender Prozess, besonders wenn die nahrungsbezogene Versorgung nicht die optimalste ist. Eine dramatisch kritische Vitamin K-Versorgung weisen demnach Patienten auf, die mit Antibiotika behandelt werden, wie die Forschung von Andreas Schleich und seiner Kollegen 2011 ergeben hat[27]. So führte eine über vier Wochen Vitamin K-freie Diät nicht per se zu einem Mangel, eine Antibiotikabehandlung hingegen schon.

 

Fazit

Wenn du deinen Knochen, Zähnen und Gefäßen einen Gefallen tun und dich darüber hinaus effektiv vor Krebs schützen möchtest, solltest du deine Vitamin K2 Versorgung mit hochwertigen Produkten von gesunden und artgerecht gehaltenen Tieren und/oder fermentierten Lebensmitteln optimieren. Auf Antibiotikabehandlungen hingegen solltest du nur im allerschlimmsten Notfall eingehen und danach deine Darmflora unbedingt mit Probiotika (lebenden Milchsäure- und Bifidobakterien) und Präbiotika (löslichen Ballaststoffen) wieder aufforsten. Ich empfehle in solchen Fällen zum Beispiel das ANCENASAN Programm zum Darmaufbau und evtl. zusätzlich ein Probiotikum.

 

Quellen:

[1] http://www.orthoknowledge.eu/vitamin-k-vielseitiger-als-bisher-gedacht/

[2] J. W. J. Beulens et al.: Dietary Phylloquinone and Menaquinones Intake and Risk of Type 2 Dieabetes,

Diabetes Care, Vol. 33, No. 8, pp. 1699-1705 (2010)

[3] M. Kaneki, T. Hosoi, Y. Ouchi et al.: Pleiotropic actions of vitamin K: protector of bone health and beyond?

Nutrition, Vol. 22, Issue 7-8, pp. 845-852 (2006)

[4] C. Vermeer, M. J. Shearer, A. Zittermann et al.: Beyond deficiency: potential benefits of increased intakes of vitamin K for bone and vascular health,

European Journal of Nutrition, Vol. 43, Issue 6, pp. 325-335 (2004)

[5] M. Otsuka, N. Kato, T. Ichimura et al.: Vitamin K2 binds 17beta-hydroxysteroid dehydrogenase 4 and modulates estrogen metabolism,

Life Sciences, Vol. 76, Issue 22, pp. 2473-2482 (2005)

[6] Y. Nagasawa, M. Fujii, Y. Kajimoto et al.: Vitamin K2 and serum cholesterol in patients on continuous ambulatory peritoneal dialysis,

The Lancet, Vol. 351, No. 9104, p. 724 (1998)

[7] A. Vychytil, W. Druml: Vitamin K supplementation in patients on continuous ambulatory peritoneal dialysis,

The Lancet, Vol. 351, No. 9117, pp. 2734-1735 (1998)

[8] C. Sy, O. Dangles, P. Borel, C. Caris-Veyrat: Interactions between Carotinoids from Marine Bacteria and Other Micronutrients: Impact on Stability and Antioxidant Activity,

Marine Drugs, Vol. 13, pp. 7020-7039 (2015)

[9] Osteoporose: Vitamin D ergänzen, Calcium eher nicht.

Pharmazeutische Zeitung, 09.02.2015, http://www.pharmazeutische-zeitung.de/index.php?id=56341

[10] M. Shiraki, Y. Shiraki, Ch. Aoki, M. Miura: Vitamin K2 (Menatetrenone) Effectively Prevents Fractures and Sustains Lumbar Bone Mineral Density in Osteoporosis,

Journal of Bone and Mineral Research, Vol. 15, No. 3 (2000)

[11] M. H. J. Knapen, L. J. Schurgers, C. Vermeer: Vitamin K2 supplementation  improves hip bone geometry and bone strength indices in postmenopausal women,

Osteoporosis International, Vol. 18, Issue 7, pp. 963-972 (2007)

[12] J. Iwamoto, Ts. Takeda, Sh. Ichimura: Effect of combined administration of Vitamin D3 and Vitamin K2 on bone mineral density of the lumbar spine in postmenopausal women with osteoporosis,

Journal of Orthopaedic Science, Vol. 5, Issue 6, pp. 546-551 (2000)

[13] F. Brugè et al.: Olive oil supplemented with menaquinone-7 significantly affects osteocalcin carboxylation,

British Journal of Nutrition, Vol. 106, pp. 1058-1062 (2011)

[14] J. W. Beulens et al.: High dietary menaquinone intake is associated with reduced coronary calcification,

Atherosclerosis, Vol. 203, No. 2, pp. 489-493 (2009)

[15] L. J. Schurgers, P. Dissel, H. Spronk et al.: Role of Vitamin K an Vitamin K-dependent proteins in vascular calcification,

Clinical Research in Cardiology, Vol. 90, No. 3, pp. 57-63 (2001)

[16] M. Kyla Shea, R. M. Holden: Vitamin K Status and Vascular Calcification: Evidence from Observational and Clinical Studies,

Advances in Nutrition, Vol. 3, pp. 158-165 (2012)

[17] D. Habu et al.: Role of Vitamin K2 in the Development of Hepatocellular Carcinoma in Women With Viral Cirrhosis of the Liver,

The Journal of the American Medical Association, Vol. 292, No. 3, pp. 358-361 (2004)

[18] T. Mizuta et al.: The Effect of Menatetrenon, a Vitamin K2 Analog, on Disease Recurrence and Survival in Patients with Hepatocellular Carcinoma after Curative Treatment,

Cancer, Vol. 106, No. 4, pp. 867-872 (2006)

[19] K. Nimptsch, S. Rohrmann, R. Kaaks, J. Linseisen: Dietary vitamin K intake in relation to cancer incidence and mortality: results from the Heidelberg cohort of the European Prospective Investigation into Cancer and Nutrition (EPIC-Heidelberg),

American Journal of Clinical Nutrition, Vol. 91, No. 5, pp. 1348-1358 (2010)

[20] M. Yaguchi et al.: Vitamin K2 and its derivatives induce apoptosis in leukemia cells and enhance the effect of all-trans retinoic acid,

Leukemia, Vol. 11, Issue 6, pp. 779-787 (1997)

[21] T. Yokoyama et al.: Vitamin K2 induces autophagy and apoptosis simultaneously in leukemia cells,

Autophagy, Vol. 4, Issue 5, pp. 629-640 (2008)

[22] L. J. Schurgers, C. Vermeer:  Determination of Phylloquinone and Menaquinones in Food –

Effect of Food Matrix on Circulating Vitamin K Concentrations,

Pathophysiology of Haemostasis and Thrombosis, Vol. 30, No. 6 (2000)

[23] Chris Kresser: Vitamin K2: The Missing Nutrient, (2008)

http://chriskresser.com/vitamin-k2-the-missing-nutrient/

[24] http://www.westonaprice.org/health-topics/abcs-of-nutrition/on-the-trail-of-the-elusive-x-factor-a-sixty-two-year-old-mystery-finally-solved/

[25] J. M. Conly, K. Stein: The production of menaquinones (vitamin K2) by intestinal bacteria and their role in maintaining coagulation homeostasis.

Progress in Food and Nutrition Science, Vol. 16, No. 4 (1992)

[26] G. Unden, J. Bongaerts: Alternative respiratory pathways of Escherichia coli: energetics and transcriptional regulation in response to electronacceptors,

Biochimica et Biophysica Acta (BBA) – Bioenergetics, Vol. 1320, Issue 3, pp. 217-234 (1997)

[27] A. Schleich, L. Gerber, R. W. Wüthrich, S. Segerer: Peri-renal Hematoma After Intraperitoneal Cefazolin Treatment for Peritonitis,

Peritoneal Dialysis International, Vol. 31, No. 4, pp. 505

Anna Major

Anna Major

Anna Major, geb. 25.11.1988, studierte an der Georg-August-Universität in Göttingen Physik und schloss dieses 2015 mit dem Master of Science ab. An der Carrots & Coffee Akademie erlang sie die Zertifikate Ganzheitliche Ernährungstrainerin (2015) sowie Ganzheitliche Ernährungstherapeutin (2016) unter der Leitung von Nadia Beyer.

5Comments
  1. Anika

    Hallo Anna,

    vielen Dank für den interessanten Artikel!
    Ich nehme aufgrund eines starken Mangels Vitamin D ein und bin u.A. auch daher grad auf der Suche nach einem guten Vitamin K2 Präparat. Irgendwelche Empfehlungen?

    Beste Grüße

    1. Carrots & Coffee College
      Carrots & Coffee College

      Liebe Anika,
      es gibt mittlerweile viele Vitamin K Produkte auf dem Markt und am besten sind immer solche, die sowohl das MK4 als auch das MK7 – zwei verschiedene Formen von Vitamin K2 – enthalten und Du auf ca. 200 Mikrogramm/Tag kommst. Eine Möglichkeit wäre dieses Produkt http://amzn.to/2AFQYyx 1 x die Woche einzunehmen.
      Hoffe, das hilft Dir weiter!
      Liebe Grüße,
      Nadia und Anna

  2. Anika

    Hallo Anna und Nadja,

    vielen Dank für die Info und den Link!
    Eine Frage hätte ich jedoch noch – wofür braucht man beide Formen (MK4 und MK7)? Ergänzen die sich irgendwie?
    Ich habe gelesen, dass MK7 viel wirksamer als MK4 sein soll. Würde dann eine MK7 Variante nicht eigentlich reichen?
    Fragen über Fragen.. 😉

    Vielen Dank im Voraus und beste Grüße
    Anika

    1. Carrots & Coffee College
      Nadia Beyer

      Lieber Andre,
      freut mich, dass Du den Artikel so achtsam liest, aber es ist KEIN Druckfehler. In diesen beiden Studien z.B. https://jamanetwork.com/journals/jama/fullarticle/199121
      https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4042573/
      wurde tatsächlich im Milligramm-Bereich (45 mg und mehr) verabreicht (150-180 mal mehr als die empfohlenen Mengen von 250-300 Mikrogramm/Tag). Allerdings sind dies Mengen, die nur zu therapeutischen Zwecken und während medizinischer Überwachung in Studien eingenommen wurden – also nicht zur Nachahmung in Eigenregie gedacht. Es zeigt allerdings, dass Vitamin-K2 (MK4) eine geringe Toxizität aufweist bzw. eine solche noch nicht nachgewiesen werden konnte.
      Hoffe, das hilft Dir weiter!
      Liebe Grüße,
      Nadia Beyer

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