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Hier bloggen für Euch

Macht uns Getreide krank? // Carrots & Coffee Radio #3

by Carrots & Coffee College |Jan 23, 2015 |0 | Podcast

Carrots & Coffee Radio

Eine berechtigte Fragen angesichts der steigenden Zahl an Betroffenen, die mittlerweile unter Weizenallergie, Zöliakie oder auch der Glutensensitivität leiden. Ist diese Phobie und Hysterie rundum das Getreide, speziell das klassische glutenhaltige Brotgetreide, berechtigt oder nur ein temporärer und nicht ernstzunehmender Ernährungstrend? Wie macht sich eine solche Unverträglichkeit bemerkbar, wo liegen mögliche Ursachen? Wir gehen im heutigen sowie im nächsten Podcast der Sache für Euch auf den Grund.

*„Die Inhalte der Podcast und Beiträge von Carrots & Coffee Radio sind ausschließlich zum Informationszwecke bestimmt. Sie sind nicht dazu geeignet, professionelle Beratungen und/oder Behandlungen durch ausgebildete und anerkannte Ärzte und/oder ggf. andere im Gesundheitswesen tätige Experten zu ersetzen. Auch können und dürfen sie nicht für die Erstellung eigenständiger Diagnosen oder für die Auswahl und Anwendung von Behandlungsmethoden verwendet werden.“

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5 Dinge, die Ihr über Vitamin D wissen solltet // Carrots & Coffee Radio #2

by Carrots & Coffee College |Jan 6, 2015 |0 | Podcast

Carrots & Coffee Radio

Sonne und Vitamin D? Zu dieser Jahreszeit leider beides echte Mangelware, und das schlägt uns nicht nur auf die Stimmung. Ein Defizit an Vitamin D, mit dem nahezu jeder in Deutschland nichts ahnend und „unbehelligt“ rumläuft, sollte ernst genommen und keineswegs verharmlost werden. Aus diesem Grund widmen wir unseren heutigen podcast diesem wichtigen Thema, stellen Euch das Sonnenvitamin näher vor und geben Euch Tipps an die Hand, wie Ihr Eure Vitamin-D-Versorgung optimieren könnt. Viel Spaß beim Lauschen unseres ca. 30 minütigen Interviews!

*„Die Inhalte der Podcast und Beiträge von Carrots & Coffee Radio sind ausschließlich zum Informationszwecke bestimmt. Sie sind nicht dazu geeignet, professionelle Beratungen und/oder Behandlungen durch ausgebildete und anerkannte Ärzte und/oder ggf. andere im Gesundheitswesen tätige Experten zu ersetzen. Auch können und dürfen sie nicht für die Erstellung eigenständiger Diagnosen oder für die Auswahl und Anwendung von Behandlungsmethoden verwendet werden.“

 

 

Ausbildungsbericht Teil 14 | Party!

by Stephannie Stewart |Dez 19, 2014 |2 | Ausbildung, Ernährungstipps

EBA-2014-CollageLeute – es ist offiziell!

Die Bilder zeigen ein paar Eindrücke von der Abschlussfeier aller frischgebackenen ganzheitlichen ErnährungstrainerInnen!

Ach, es war so schön und auch irgendwie traurig. Jetzt isses echt vorbei….! Wir saßen ein letztes Mal in vollständiger Runde beisammen und wurden ein letztes Mal mit leckeren Dingen verwöhnt (ein nicht zu unterschätzender Faktor dieser rundum tollen Ausbildung). Ein letztes Stück Zitronentarte *seufz* – na, nicht wirklich, die kann man glücklicherweise unten im Café auch käuflich erwerben ;). Zum Zertifikat bekam jede/r von uns (statt “Orden” ;)) noch einen kleinen Muffin mit (NA KLAR): Einer Marzipankarotte und zwei Kaffeeböhnchen :). Hach, solche Kleinigkeiten zeigen wieder einmal sehr schön, wie besonders und individuell diese Ausbildung war und ist.

Ich bin echt ein bisschen wehmütig… Klar ist, dass Einige von uns auf jeden Fall weitermachen und ab März die Zusatzausbildung “Ernährungstherapie” machen. Ich ebenfalls und ich freue mich wie Bolle, ein paar der liebgewonnenen Gesichter wiederzusehen.

Wir haben so unfassbar viel gelernt und ich freue mich sehr auf alles, was nun kommt.

Danke Nadia für dein allumfassendes Wissen, dein immer offenes Ohr und überhaupt ♥!

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Ausbildungsbericht Teil 13 | Erledigt!

by Stephannie Stewart |Dez 4, 2014 |0 | Ausbildung, Ernährungstipps
Image via Pinterest

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Nein, jetzt bitte noch nicht ausflippen 😉 – ich weiß zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht, ob ich bestanden habe. Trotzdem wollte ich jetzt mal von der Prüfung berichten, die wir letzten Samstag hinter uns gebracht haben. Ihr habt euch bestimmt schon gewundert, dass es hier so still um mich geworden ist. In den letzten Wochen wurde mit Hochdruck gelernt, weil gewisse Leute ja gern erst auf den letzten Drücker beginnen. Entsprechend stressig war es dann… Puh!

Am Abend vor der Prüfung war mir richtig schlecht und ich habe “noch fix” versucht, mir den Fettstoffwechsel bildlich vor Augen zu führen. Nee, nicht was ihr jetzt denkt – ich habe erstaunlich wenig Schoki konsumiert ;). Außerdem habe ich versucht, alle Vitamine “auf die Kette zu kriegen” – mit ihren exakten Namen, passenden Nahrungsmitteln und der empfohlenen tägliche Zufuhrmenge. Generell war ich erstaunt, was so ein Hirn tatsächlich leisten kann, wenn man signalisiert: “Ich meine es ernst – wir lernen jetzt!” ;).

Es stimmt schon: Erst in der heißen Lernphase versteht man bestimmte Zusammenhänge erst richtig. Direkt vor Prüfungsstart waren wir dann aber alle total nervös und irgendwie auch froh, dass es nun endlich losging.

Ich mache es kurz: Es war machbar! Eine bunter Querschnitt aus allen gelernten Bereichen. Was ganz gut war, denn ich muss gestehen, dass ich bei den Fragen zur Lebensmittelverarbeitung und zur Säuglingsernährung ein bisschen auf dem Schlauch stand und gern einen Telefonjoker gehabt hätte. Letztlich war mein Gefühl nach der Prüfung: “Ich werde wohl keinen Orden für meine Leistung bekommen, aber ich denke, es hat gereicht!”. Ob das wirklich so ist, werden wir in ca. einer Woche sehen. Da haben wir dann offizielle Lizenzübergabe und Abschlussfeier. Ich werde berichten, versprochen – egal, wie es ausgeht.

Für mich steht fest, dass ich unbedingt weitermachen will und im März mit der Zusatzausbildung “Ernährungstherapie” beginnen. Da geht es dann noch eine Etage tiefer (verschiedene Krankheitsbilder, Nahrungsunverträglichkeiten etc.). Ich freue mich darauf und hoffe, dass viele meiner MitstreiterInnen auch wieder dabei sind – wir sind echt ein feines Grüppchen.

Euch wünsche ich eine schöne Restwoche und obwohl es jetzt natürlich nix mehr nützt: Drückt uns bitte noch mal die Daumen, dass wir alle bestanden haben :).

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Unsere Kochkurse haben Nachwuchs bekommen

by Nadia Beyer |Dez 1, 2014 |0 | Ausbildung

Voilà…sie sind endlich da: Die neuen Termine für unsere veganen Kochkurse für das 1. und teilweise auch schon für das 2. Halbjahr 2015!
Neben den immer sehr beliebten und stets ausgebuchten 5-Elemente-Kochkursen, bieten wir Euch im kommenden Jahr eine zusätzliche Auswahl an neuen veganen und vegetarischen Kochkursen. Schaut doch einfach mal rein in unser neues Kochkursprogramm.
Es erwarten Euch viele kreative und köstliche Rezepte, präsentiert von unseren neuen Kursleiterinnen Annette Blikslager und Cornelia Ermes. Beide sind zertifizierte ganzheitliche Ernährungstherapeutinnen des Carrots & Coffee College und verstärken ab nächstem Jahr unser kulinarisches Kursleiterteam.
Ihr habt Lust mit uns zu schnippeln, zu brutzeln, zu kochen und zu backen? Dann einfach Anmeldeformular hier bequem online ausfüllen und Euch einen der begehrten Plätze sichern!

5 Dinge, die Sie über Milch wissen sollten // Carrots & Coffee Radio #1

by Carrots & Coffee College |Nov 13, 2014 |0 | Podcast

Carrots & Coffee Radio

Willkommen zur unserer ersten Folge unseres Podcast-Formats “Carrots & Coffee Radio”
In unserem ersten Podcast knüpfen wir uns heute mal das brisante Thema Milch und Milchprodukte vor. Viele Menschen, einschließlich vieler internationaler Fachgesellschaften für Ernährung, halten Milch noch heute für ein unverzichtbares Grundnahrungsmittel. Andere wiederum zweifeln dies an und lehnen sie mittlerweile kategorisch ab. In einem Interview wollen wir Euch deshalb die am häufigsten gestellten Fragen zu dem Thema beantworten und für ein bisschen Ernährungsentwirrung sorgen.Viel Spaß beim Lauschen dieses 30 minütigen Beitrags!

*„Die Inhalte der Podcast und Beiträge von Carrots & Coffee Radio sind ausschließlich zum Informationszwecke bestimmt. Sie sind nicht dazu geeignet, professionelle Beratungen und/oder Behandlungen durch ausgebildete und anerkannte Ärzte und/oder ggf. andere im Gesundheitswesen tätige Experten zu ersetzen. Auch können und dürfen sie nicht für die Erstellung eigenständiger Diagnosen oder für die Auswahl und Anwendung von Behandlungsmethoden verwendet werden.“

 

 

 

Yes, we can!

by Stephannie Stewart |Okt 17, 2014 |0 | Ausbildung |

Gesundheit

 

Ein kurzer Satz, der alles (aber auch wirklich alles!) sagt und ein klarer Hinweis, dass wir vielleicht nicht ALLES in der Hand haben – aber eben doch viel mehr als wir glauben.

Wir unterschätzen ja gern den Einfluss, den die Ernährung auf unsere Gesundheit hat. Weil schlechte Ernährung ja nicht unbedingt weh tut. Zumindest nicht immer oder zunächst nicht…! Keine Beschwerden zu haben heißt aber leider nicht zwangsläufig, dass auch alles okay und man auf dem richtigen Weg ist.

Nee, ich will uns hier keine Angst machen (na ja, vielleicht schon ein bisschen ;)). Der kleine Reminder ist ja durchaus positiv formuliert und auch gemeint. Man hätte ja auch sagen können: Der Mund ist das Tor zur Krankheit… Uääh, nicht so schön (wenngleich auch DAS wahr ist). Lasst uns mal positiv bleiben:

Ist das nicht toll? Wir können jeden Tag aufs Neue “das Ruder herumreißen”.

Wir müssen uns “nur” entscheiden.

So und jetzt will ich mal nicht nur schlau daher schwätzen, sondern mal im stillen Kämmerlein meine Ernährungssünden genauer beleuchten. Es gibt was zu tun – keine Frage!

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Ausbildungsbericht Teil 12 | HILFE, die Prüfung naht!

by Stephannie Stewart |Okt 8, 2014 |0 | Ausbildung, Ernährungstipps

 

Titel-Pruefung

Uaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaah!

Der Blick auf den Kalender lässt meinen Puls schneller werden, denn tatsächlich neigt sich die Ausbildung langsam aber sicher dem Ende zu. Im Dezember ist die schriftliche Prüfung (die aus gefühlten 1.000.000.000 Fragen besteht) und bis dahin müssen wir ebenfalls unsere Hausarbeit fertiggestellt haben. Puh!

Nadia hat es im Laufe der Ausbildungswochenenden immer wieder gesagt:

Diese Ausbildung ist ein „kleines und komprimiertes Mini-Oecotrophologie-Studium“!

Ja, beim ersten Mal haben wir noch gelacht und gedacht, das sei so dahingescherzt. Je mehr Infos und Unterlagen hinzu kamen, desto klarer wurde aber: Das war keine Übertreibung! Soooo viel Wissen – und viel, viel tieferes Wissen, als ich im Vorfeld vermutet hätte.

Nee, ich will da jetzt natürlich nicht meckern. Genau DAS ist ja der Grund, warum wir uns alle für genau diese Ausbildung entschieden haben und nicht für eine “Ratz-Fatz-Husch-Husch-Wochenendausbildung”, aus der wir mit fragwürdigem Zertifikat und noch fragwürdigerem, halbgaren Wissen auf die Menschheit losgelassen würden. Geht ja nicht anders, was will man in so kurzer Zeit schon lernen?? Und leider ist die Bezeichnung „ErnährungsberaterIn“ ja nicht geschützt. Das ist also schon alles gut so!

Wenn da nur nicht das Lernen wäre…

Mittlerweile ist die Theorie ausbildungsinhaltlich abgeschlossen – mit anderen Worten: Die muss jetzt langsam sitzen….! Jetzt geht es ganz praktisch um die Durchführung einer Ernährungsberatung. Wie geht man vor? Was ist zu beachten? Welche Programme kann man nutzen, machen die Sinn? Und, und, und…! Sehr spannend und so langsam wird uns klar:

Ja, wir haben das Rüstzeug, gute ErnährungsberaterInnen zu werden!

Nadia gibt uns hilfreiche Tipps und wir bekommen wertvolle Einblicke in ihren langjährigen Erfahrungsschatz – unbezahlbar!!

Ich spul mal zurück zum Punkt: “Die Theorie muss langsam sitzen!”, denn hier beschleicht mich eine leise Angst und ich wünschte, ich wäre eher der “kontinuierliche Lerntyp”. Einige aus der Ausbildungsgruppe haben sehr fleißig jedes Wochenende umgehend und detailliert aufgearbeitet. Andere haben das (sagen wir mal) weniger intensiv getan…

Und jetzt ratet, zu welcher Kategorie ich gehöre! Ja, ich gestehe: Ich bin eher so die „Letzte-Drücker-Else“ – nicht nur bei dieser Ausbildung. Leider. Ich arbeite tatsächlich unter Druck am besten und schaffe am meisten, aber der Preis dafür ist natürlich eine gehörige Portion Stress.

Aber es nützt ja nix! Noch ist ja glücklicherweise etwas Zeit zum Lernen (Echo: Lernen, lernen, lernen).

Und in der Zwischenzeit halte ich es mit dem folgenden “Tipp” und schließe mit den gleichen Worten, mit denen ich angefangen habe:

Uaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaah!

Bild-Quelle: Pinterest

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Unser Gesundheitstipp der Woche!

by Stephannie Stewart |Sep 23, 2014 |0 | Ausbildung |

 

Kresse ist ja unfassbar gesund! 🙂

 

Kresse1

Fotoquelle/Lizenz: Fotolia/Chaoss

Ausbildungsbericht Teil 11 | TCM – Ernährung nach den 5 Elementen

by Stephannie Stewart |Sep 17, 2014 |0 | Ausbildung, Ernährungstipps | , , , ,

Titel-TCM

Beim letzten Ausbildungswochenende war es endlich soweit: Das von allen mit Spannung erwartete Thema TCM (Traditionelle Chinesisches Medizin) stand auf dem Plan! Wir hatten fast alle schon davon gehört – zumindest was die grundsätzliche Philosophie angeht. Manche kannten auch schon die traditionelle Diagnostik (Puls- und Zungendiagnose) und ein paar Therapiemethoden (Akupunktur, chinesischen Kräuter). Bei unserem Ausbildungswochenende ging es aber (natürlich!) um die Ernährung nach TCM – auch „Ernährung nach den 5 Elementen“ genannt.

TCM ist eine 3000 – 3500 Jahre alte Lehre, die demnach zeitlich „ein paar Jährchen“ nach Ayurveda entstanden ist. Es gibt durchaus viele Parallelen und dennoch sind beide Lehren nicht wirklich vergleichbar. TCM ist ja deutlich jünger und insofern sind dort auch neuere Erkenntnisse mit eingeflossen. Sie wurde unter der Kulturrevolution durch Mao Zedong von all ihren spirituellen Aspekten (des Daoismus und Buddhismus) bereinigt. Einzigartig ist die Sichtweise auf die menschliche Verdauung und die daraus gezogenen Schlussfolgerungen – dazu komme ich später…

Wir alle kennen das Yin-Yang-Zeichen, bei dem es um die beiden Polaritäten (hell und dunkel, Tag und Nacht, Mann und Frau etc.) geht, die durch ihr Spannungsfeld Energie erzeugen und sich darum gegenseitig bedingen. In jedem Yin ist ein Teil Yang und umgekehrt. Das eine funktioniert nicht ohne das andere und wie immer im Leben geht es darum, eine Balance/ein Gleichgewicht der Gegensätze herzustellen.

 yinyang

 

Vielleicht kennst du auch schon den Begriff Qi (oder auch Chi) – vermutlich im Zusammenhang mit Qi Gong oder Tai Qi?

Qi steht (vereinfacht gesagt) für die Lebenskraft. Denjenigen, die sich eher mit Ayurveda  und/oder Yoga beschäftigen, ist sie vielleicht schon unter dem Namen „Prana“ begegnet.

Übergeordnet gibt es jedoch noch die Essenz Jing. Eine etwas abstrakte und darum schwer vorstellbare Kategorie der TCM. Ich habe dazu eine schöne Beschreibung gefunden, in der wir uns Jing als brennende Kerze vorstellen können. Yang ist die Flamme, Yin das Wachs und Qi ist die Wärme, die von der Flamme ausgeht (die Energie). Die Lebensdauer und das Licht der Kerze sind von allen Komponenten abhängig und es ist wichtig, sorgsam mit dieser wertvollen Essenz umzugehen. Sie setzt sich zusammen aus vorgeburtlichem (prenatalem) Jing, welches wir von unseren Eltern mit auf den Weg bekommen und nachgeburtlichem (postnatalem) Jing, das aus der Nahrung gewonnen wird. Gespeichert wird das postnatale Jing in den die Nieren (die ebenfalls für Yin und Yang stehen – und ja auch ein bisschen so aussehen ;)).

Klar wird durch diese Darstellung, dass Energie nicht einfach so und unbegrenzt vorhanden ist.

Wir kommen mit einer gewissen Menge auf die Welt und den Rest bilden wir jeden Tag neu. Vergleichbar mit einem Bankkonto würde das heißen: Wir kommen mit einem Säckchen voller Taler auf die Welt (je nach Elternhaus kann das mal schmaler oder üppiger ausfallen) und müssen uns im Laufe unseres Lebens täglich etwas dazu verdienen, damit wir die „eiserne Reserve“ nicht anbrechen müssen, sondern ggf. sogar noch auffüllen. Anders als bei der Bank gibt es jedoch leider keinen Kredit. Wenn nichts mehr da ist, ist nichts mehr da und wenn die Taschen leer sind (kein Cent mehr = kein Fünkchen Energie mehr) würde dies dann konsequenter Weise das Ende des Lebens bedeuten.

Klingt dramatisch (ist es ja auch ;)).

Die gute Nachricht ist aber: Egal, mit welchen Voraussetzungen (viel oder wenig vorgeburtlichem Jing) wir auf die Welt kommen, wir können selbst viel tun und müssen demnach „nur“ das nachgeburtliche Jing ordentlich pushen. Wir können sie selbst herstellen und damit unser Konto immer wieder schön aufpolstern.

Und bestimmt hast du auch schon eine Idee, wie das gehen kann ;).  Richtig: Durch die Nahrung.

Gesunde Ernährung nach TCM

Sie sollte immer hoch bekömmlich sein: Überwiegend gekocht, viel Gemüse und Getreide, regelmäßig Hülsenfrüchte und Meeresalgen, kleine Mengen Fleisch und Fisch, wenig Rohkost, kleine Mengen mild-sauer Vergorenes/Fermentiertes (Pickles, Tempeh), kein Einsatz von Milchprodukten und Kochen mit den 5 Geschmacksrichtungen. Wir wollen die „Mitte stützen“ (Funktionskreis Milz/Magen), Nahrungs-Qi gewinnen/produzieren und prenatales Jing erhalten bzw. durch Nahrungs-Qi sogar noch aktivieren.

Wie man an der folgenden Grafik (die der Einfachheit halber unvollständig ist!) sehen kann, stellt man sich in der TCM eine gute Verdauung so vor, dass im Topf immer ein Süppchen vor sich hin kocht. Knabbert man zum Bespiel den ganzen Tag kühlende Rohkost ist das so, als wenn man in eine kochende Suppe eiskaltes Wasser schüttet. Man braucht wieder viel Energie, um das Feuer erneut zu schüren (die Nieren müssen Brennholz und Flamme auf der Herdplatte zur Verfügung stellen und ordentlich Dampf machen).

TCM

Okay, als Zeichnerin werde ich keine Karriere machen (meine “Nieren” sehen ein bisschen aus wie die Familie Barbapapa ;)).

Da es wie gesagt immer um den Ausgleich von Yin und Yang geht, wird im Grunde alles in diese beiden Kategorien unterteilt. Die Tages- bzw. Jahreszeit, die körperliche Konstitution und natürlich die Nahrung selbst.

Yang steht für Hitze und Wärme. Es regt an, dynamisiert und löst. Nahrungsmittel wie Zwiebeln, Knoblauch, Chili, Nelke, Kaffee, Alkohol und Fleisch sind sehr Yang.

Yin ist im Gegensatz dazu kühl und kalt. Es beruhigt, verlangsamt, sammelt, befeuchtet und verdichtet – es schafft Substanz. Rohkost, Gemüse, Salate, Bananen, Säfte, Milchprodukte und Pfefferminz zum Beispiel stehen für Yin.

Wenn man etwas tiefer einsteigt, werden viele „althergebrachte“ Nahrungstipps auf den Kopf gestellt. Bei Erkältungskrankheiten trinken wir hierzulande gern eine heiße Zitrone. Erkältung ist Yin (man schleimt so vor sich hin und die Atemwege sitzen zu). Zitrone ist ebenfalls Yin und zudem wirkt sie noch zusammenziehend. Nach TCM ist das also die denkbar schlechteste Vorgehensweise und man würde eher „yangige“ Lebensmittel empfehlen (heißes Ingwerwasser oder Gewürze wie Zimt).

Übergewicht steht in der TCM zum Beispiel gleichbedeutend mit zu viel Feuchtigkeit (Fett) im Körper. In diesem Fall bin ich also zu Yin und müsste mit Yang mehr Feuer unterm Hintern machen um die Feuchtigkeit aufzulösen bzw. zu verdampfen. Ist dir ständig kalt? Auch dann muss mehr Yang her.

Aber Vorsicht vor allgemeingültigen Aussagen!! Gerade in der TCM muss man sich jeden Menschen in seiner Einzigartigkeit ganz genau.

Dabei spielen sehr viele Faktoren eine Rolle: Wie ist die Verdauung? Schwitzt du schnell? Hast du viel Durst? Und, und, und…. Hier kann man ganz sicher keine Schablone auflegen. Außerdem macht ja noch wie gesagt die Tages- und Jahreszeit einen großen Unterschied. Und auch die Lebensmittel sind oft nicht klar für den Laien einzuordnen. Nicht alles, was warm gegessen oder getrunken wird, hat auch eine erwärmende Wirkung.

Spannend, oder??

Im zweiten Teil des TCM-Berichtes gehe ich noch ein bisschen näher auf die Praxis ein und dann gibt es auch wieder ein feines Rezept. Jetzt lassen wir die ganzen Infos erstmal sacken, okay?

Attention: The internal data of table “16” is corrupted!
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