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Hier bloggen für Euch

Quando “Zeit für einen Ölwechsel”

by Nadia Beyer |Mai 17, 2015 |0 | Meinungen & Presse
Quando: Zeit für einen Ölwechsel

Quando Ausgabe 02/2015 (auf das Bild klicken für Vollbild)

 

Faszination Leber – Teil 2 // Carrots & Coffee Radio #6

by Carrots & Coffee College |Mai 11, 2015 |0 | Podcast

Carrots & Coffee Radio

“Was wir effektiv zu ihrer Unterstützung tun können !”

Nach unserem ausführlichen 1. Teil, in dem wir Euch die Leber etwas näher vorgestellt haben, möchten wir Euch im 2. Teil natürliche Wege aufzeigen, wie Ihr dieses für unsere Gesundheit so bedeutende Organ effektiv unterstützen und entlasten könnt. Wir klären, warum z.B. Süßes oder erhitztes Fett, die Leber belasten und andererseits Bitterstoffe oder auch ein leichtes Abendessen die Leber hingegen zu tiefst erfreuen. Kräuter, Grünzeug & Co. – sie leben hoch!

*„Die Inhalte der Podcast und Beiträge von Carrots & Coffee Radio sind ausschließlich zum Informationszwecke bestimmt. Sie sind nicht dazu geeignet, professionelle Beratungen und/oder Behandlungen durch ausgebildete und anerkannte Ärzte und/oder ggf. andere im Gesundheitswesen tätige Experten zu ersetzen. Auch können und dürfen sie nicht für die Erstellung eigenständiger Diagnosen oder für die Auswahl und Anwendung von Behandlungsmethoden verwendet werden.“

 

 

Esst mehr…!

by Nadia Beyer |Mai 6, 2015 |0 | Ausbildung

…mehr Obst & Gemüse! So lautet die Empfehlung internationaler Fachgesellschaften für Ernährung sowie diverser Krebsforschunginstitute rundum den Globus. Kampagnen, wie die die „5 am Tag“ in Deutschland oder die
„5 A Day – For a better Health“ im englischsprachigen Raum haben mittlerweile dafür gesorgt, dass nahezu jeder von uns weiß, dass Obst und Gemüse wesentlicher Bestandteil einer gesunden Ernährung darstellt und wir täglich 5 Portionen der selbigen verzehren sollten. Aber tun wir das auch?

5 Portionen am Tag, das sind stattliche 650 g, wobei eine Portion einer Menge entspricht, die in eine Hand passt bzw. in zwei zur Schale gehaltene Hände.

Hier mal ein paar Portionsbeispiele:

1 Portion Gemüse entspricht …

1 kleiner Kohlrabi, 1 Paprika oder 3 Tomaten
2 Hände voll Salat oder kleingeschnittener Möhren
2 Hände voll TK-Gemüse  (ca. 125 g)
1 Handvoll getrocknete Hülsenfrüchte wie Linsen oder Erbsen
1 Handvoll Sauerkraut oder fermentiertes Gemüse
1 Glas Tomaten-, Karotten-, Gemüsesaft


1 Portion Obst entspricht …

1 Apfel, 1 Banane, 1 Orange oder 1 Pfirsich
2 Hände voll Erdbeeren, Himbeeren oder Trauben
4 EL Fruchtkompott ohne Zucker
5 Trockenpflaumen oder 5 getrocknete Aprikosen
1 Glas Fruchtsaft mit 100 % Fruchtgehalt oder 1 Smoothie
1/2 Handvoll Nüsse (ca. 25 g)

Leider sieht es mit der Umsetzung dieser schon fast mantraartig rezitierten Empfehlungen in Deutschland trotz ihres Bekanntheitsgrads nach wie vor Mau aus. Viele von uns schaffen es nicht diese 5 Portionen im Alltag in ihre Ernährung einzubauen und wenn, dann greifen wir bevorzugt zu Obst und weniger zu Gemüse. Obst ist aufgrund seiner Süße für die meisten von uns deutlich attraktiver und auch seine Umsetzung scheint uns leichter zu fallen. Schnell mal eine Banane für unterwegs geschnappt oder einen Saft geschlürft. Mit dem Gemüse tun wir uns dagegen meist schwer, besonders auch Kinder.

Gemüse ist jedoch die viel spannendere Lebensmittelgruppe. Bezüglich seiner wertgebenden Inhaltsstoffe sind Gemüsesorten dem Obst in der Regel weit überlegen. Fest machen kann man die Wertigkeit eines Lebensmittels an seiner sogenannten Nährstoffdichte.

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Die Nährstoffdichte eines Nahrungsmittels beschreibt das Verhältnis eines Nährstoffs bezogen auf die Energiemenge, die das Lebensmittel liefert. Je höher die Nährstoffdichte ist, umso günstiger ist das Verhältnis zwischen dem Nährstoff- und dem Energiegehalt, d.h. ein qualitativ hochwertiges Lebensmittel liefert viele Nährstoffe und gleichzeitig wenige Kalorien pro Portion.

Die Nährstoffdichte wird nach folgender Formel berechnet werden:

Nährstoffdichte = Nährstoffgehalt in mg bzw. g / 1000 kcal

Nährstoffdichte bezogen auf Vitamin C:

“Draufklicken vergrößert Tabelle”

Nährstoffdichte bezogen auf mehrere Nährstoffe:

Tab_Naehrstoffdichte

“Draufklicken vergrößert Tabelle”

a Retinoläquivalente
b Folatäquivalente
Abb.: Erstellt aus „Rück- und Seitenblicke im Zeitalter der Ernährungsver(w)irrung“. Alexander Ströhle, Ralf Reglin Verlag Köln, 2009

Wie aus den Tabellen hervorgeht, besitzt Gemüse die höhere Nährstoffdichte. Lediglich beim Vitamin C schneidet Obst etwas besser ab. Drum sollte die Empfehlung auch besser heißen: 5 Portionen Gemüse & Obst und nicht Obst & Gemüse!

Eine hohe Nährstoffdichte ist besonders in Wachstumsphasen, im Alter sowie für uns gestresste und überwiegend sitzenden Wohlstandsbürger von besonderer Bedeutung : ). Leider ernähren wir uns aber gerade in stressigen Zeiten, in denen wir im Grunde noch mehr Nährstoffe als zu entspannten Zeiten bräuchten, meist jedoch besonders schlecht und greifen dann eher zu  den energiedichten und weniger zu den nährstoffdichten Lebensmitteln, wie Schoki, Brot, Pizza & Co.

Experten vertreten mittlerweile die Meinung, dass es im Grunde sogar noch mehr als die bisherigen 650 g Gemüse und Obst täglich sein dürfen. Das präventive Potential einer Gemüse- und obstreichen Ernährung gilt heute als nahezu unbestritten. Gemüse und Obst soll das Risiko für Bluthochdruck und koronare Herz-Kreislauf-Erkrankungen mit überzeugender Evidenz senken können sowie das Risiko für Krebs, insbesondere im Mund-, Rachen- und Kehlkopfbereich mit wahrscheinlicher Evidenz. Auch spricht vieles für eine schützende Wirkung vor Magen-, Mastdarm-, Drüsen- und Nierenkrebs und eine Reduktion des Risikos für Demenz, Makuladegeneration, Katarakt, rheumathoide Arthritis, Osteoporose, Asthma, chronische obstruktive Lungenkrankheit sowie Übergewicht mit möglicher Evidenz.

Eine Rolle für das präventive Potential von Obst und Gemüse spielt dabei neben den erwähnten Mikronährstoffen, die Fülle der enthaltenen sogenannten sekundären Pflanzeninhaltsstoffe. Sekundäre Pflanzeninhaltsstoffe sind vor allem Stoffe, die für die Farbe, den Geruch und das Aroma von Obst und Gemüse verantwortlich sind. Sie werden in der Pflanzen aus den primären Nährstoffen (Kohlenhydraten, Fetten, Eiweißen) gebildet und dienen der Pflanze als Verdunstungs- und Sonnenschutz, als Abwehrstoffe gegenüber Nährstoffkonkurrenten und Fraßfeinden, zu denen neben Insekten, Pilzen und Tieren auch wir Menschen gehören : ). Außerdem dienen die von ihnen ausgeströmten Aromen als Lockstoffe für sie bestäubende Insekten sowie für uns Menschen, die wir den Samen Ihrer Früchte nach dem Verspeisen bestenfalls durch Wegwerfen oder Wiederausscheiden prima verbreiten.

Lange Zeit dachte man, diese sekundären Pflanzeninhaltsstoffe seien ausschließlich Antinährstoffe, die die Verdauung und den Nutzwert pflanzlicher Nahrung für den Menschen herabsetzen. Mittlerweile aber hat sich das Blatt gewendet und diese Substanzen entpuppen sich als wahre Tausendsassa und pflanzliche Schutzengel, die über ein weites und höchst interessantes Wirkungsspektrum verfügen.

Gesundheitliche Wirkung wesentlicher sekundärer Pflanzeninhaltsstoffe

Tab_sek.Pflanzeninhaltsstoffe

Quelle: http://www.fh-erfurt.de/lgf/fileadmin/GB/Dokumente/Forschung/Bioaktive_Substanzen_im_Gemuese.pdf

 

Die antikanzerogenen, antioxidativen und entgiftenden Wirkungen der sekundären Pflanzeninhaltsstoffe verdienen dabei unser besonderen Beachtung. Eine Vielzahl der sekundären Pflanzeninhaltsstoffe verfügt über das Potential, die Aktivität verschiedener Entgiftungsenzyme (sogenannte Phase II-Enzyme) in der Leber hoch zu regulieren bzw. diese zu aktivieren. Diese Phase der Entgiftung ist besonders wichtig, weil sie dafür sorgt, dass endogen gebildete sowie exogen zugeführte toxische Stoffe in eine wasserlösliche Form überführt werden. Nur so können sie mit der Galle über den Darm ausgeschieden werden oder aber mit dem Blut zu den Nieren transportiert und schließlich mit dem Urin den Körper sicher verlassen.

Damit dieser Ausscheidungsprozess reibungslos gelingt, sind natürlich eine gesunde Nierenfunktion, ein ungehinderter Ablauf der Galle aus der Gallenblase sowie eine gute Peristaltik des Darms notwendig.

Erwähnt sei an dieser Stelle, dass unsere Bitterkräutermischung ANCENASAN® herbal sowie unsere Ballaststoffmischung ANCENASAN® nutra + Flohsamenschalen + Magnesiumcarbonat genau diese optimalen Ausscheidungsbedingungen ermöglichen. Die Bitterkräuter regen die Magensaftbildung sowie den Gallenfluss an. Nur wenn der Magen ausreichend Säure bildet, was viele unserer zivilisierten Mägen leider nicht mehr tun (siehe Sodbrennen als Zeichen einer unzureichenden Magensäurebildung – zu diesem scheinbaren Paradox in einem neuen Blogbeitrag mehr!) wird die Gallenblase veranlasst sein basisches Sekret (=Galle) abzugeben und so den Magensaft im Dünndarm zu neutralisieren, damit die Verdauung dort pH-Wert optimiert fortgesetzt werden kann. Die Galle wiederum wirkt durch die in ihr enthaltenen Gallensäuren wie ein natürliches Abführmittel und sorgt dafür, dass Toxine schließlich den Körper verlassen und nicht zurück resorbiert werden.

Ballaststoffe sind außerdem in der Lage die Gifte bis zur Ausscheidung zu binden und fördern durch eine Erhöhung des Stuhlvolumens zusammen mit Magnesium die Peristaltik. Das Magnesiumcarbonat sorgt aber auch für einen basischen Urin und verhindert so eine Rückresorption von Toxinen aus dem Urin.

Nach dieser Lobeshymne auf Gemüse und Obst würde uns zu guter Letzt natürlich jetzt sehr interessieren, wie Ihr es schafft, Euren Gemüse- und Obstkonsum zu decken oder gar zu steigern. Teilt uns Eure Ideen, Eure bevorzugten Obst- und Gemüsesorten gerne in einer E-Mail oder auf Facebook bis zum 3.6. mit und wir bündeln, teilen und diskutieren die Kommentare und Vorschläge in unserem nächsten Podcast.  Natürlich gibt es dann auch praktische Tipps, Tricks und Gedankenanstöße zu dem Thema unsererseits!!!

Wir freuen uns über Euer Mitmachen!

Faszination Leber // Carrots & Coffee Radio #5

by Carrots & Coffee College |Mai 6, 2015 |0 | Podcast

Carrots & Coffee Radio

“Was sie alles kann und wann sie unsere Hilfe braucht!”

Wer von uns denkt bei ständiger Müdigkeit, erhöhten Cholesterinspiegel, Durchschlafproblemen oder Hämorrhoiden daran, dass dies was mit der Leber zu tun hat? Vermutlich die wenigsten von uns, denn die vielfältigen Aufgaben unseres wichtigsten Stoffwechselorgans und die Symptome, über die es seine Überlastung anzeigt, sind den meisten unbekannt. Wir sorgen in diesem 2-teiligen Podcast für interessante Einblicke und zeigen unter anderem wann Ihr was für dieses höchst begabte und bedeutende Organ tun könnt.

*„Die Inhalte der Podcast und Beiträge von Carrots & Coffee Radio sind ausschließlich zum Informationszwecke bestimmt. Sie sind nicht dazu geeignet, professionelle Beratungen und/oder Behandlungen durch ausgebildete und anerkannte Ärzte und/oder ggf. andere im Gesundheitswesen tätige Experten zu ersetzen. Auch können und dürfen sie nicht für die Erstellung eigenständiger Diagnosen oder für die Auswahl und Anwendung von Behandlungsmethoden verwendet werden.“

 

 

 

Nadia Beyer zu Gast auf dem Beauty Sofa von Manou Lenz TV

by Carrots & Coffee College |Apr 29, 2015 |0 | Meinungen & Presse

“Beauty Sofa“ ist die Sendung, die über verschiedene Themenwelten aus Beauty-, Mode- und Lifestyle informiert.
Erleben Sie spannende Experten und prominente Persönlichkeiten, die uns von den neusten Beauty-Trends berichten, über sinnvolle und außergewöhnliche Behandlungsmethoden aufklären und über die Bedürfnisse der „Frau von Heute“ diskutieren.
Das „Beauty Sofa“ mit Moderatorin Manou Lenz sorgt für einen lebendigen Talk rund um die besten und neuesten Beauty-Tipps und gewährt Ihnen interessante Einblicke hinter die Kulissen der Schönheitsindustrie.”

Quelle: http://www.manoulenz.tv/das-beauty-sofa/

FAQ: Ausbildung zum ganzheitlichen Ernährungstrainer-/Therapeut // Carrots & Coffee Radio Spezial

by Carrots & Coffee College |Apr 24, 2015 |0 | Ausbildung, Podcast

Carrots & Coffee Radio

Am 21. März 2015 ist es wieder soweit – Beginn der diesjährigen Ausbildung zum ganzheitlichen Ernährungstrainer am Carrots & Coffee College.
Für alle, die mit den Gedanken spielen dieses Jahr noch mitzumachen, hier mein FAQ-Interview mit Stephannie Stewart, einer Teilnehmerin aus dem letzten Ausbildungsjahrgang, die über ihre Erfahrungen berichtet und mir Frage und Antwort steht. Am besten gleich mal reinhören und sich noch einen der begehrten Plätze sichern!

*„Die Inhalte der Podcast und Beiträge von Carrots & Coffee Radio sind ausschließlich zum Informationszwecke bestimmt. Sie sind nicht dazu geeignet, professionelle Beratungen und/oder Behandlungen durch ausgebildete und anerkannte Ärzte und/oder ggf. andere im Gesundheitswesen tätige Experten zu ersetzen. Auch können und dürfen sie nicht für die Erstellung eigenständiger Diagnosen oder für die Auswahl und Anwendung von Behandlungsmethoden verwendet werden.“

 

 

 

 

Ausbildungsbericht Ernährungstherapie – Teil 3 | Die Niere

by Stephannie Stewart |Apr 23, 2015 |0 | Ernährungstipps

Ausbildungsbericht

So, jetzt geht’s ans Eingemachte! Es war ja im Vorfeld klar, dass es bei dieser Zusatzqualifikation um Erkrankungen geht, die im Zusammenhang mit der Ernährung stehen. Am letzten Wochenende ging es um die Niere und das Krankheitsbild Hyperurikämie. HyperWAS?! Ja, den lateinischen Begriff muss man jetzt nicht kennen (also, IHR nicht – ICH jetzt schon, denn nach der Prüfung ist ja bekanntlich vor der Prüfung ;)). Auf gut deutsch ist die Hyperurikämie eine erhöhte Harnsäurekonzentration im Blut – die zu Gicht führen kann – und gehört damit zu den Stoffwechselerkrankungen.

Harnsäure ist eine „Schlacke“ – und das ist nun wahrlich ein Wort, was wir nicht gern hören. Im Fall von Gicht muss man sich das so vorstellen, dass die Harnsäure kristallisiert und sich somit Ablagerungen in den Gelenken bilden. Ca. 20 % der Bevölkerung westlicher Industrieländer weisen erhöhte Harnsäurewerte auf und meist trifft es eher die Männer (9:1). Rund 95% der Erkrankungen sind genetisch bedingt, die restlichen 5% werden u.a. (3 x dürft ihr raten) durch die Ernährung begünstigt bzw. hervorgerufen. Risikofaktoren sind wieder unsere „üblichen Verdächtigen“: Die Übersäuerung des Körpers, und Übergewicht (insbesondere das böse Bauchfett), weil es zahlreiche überflüssige Hormone und Fettsäuren freisetzt, die zu Insulinresistenz und erhöhten Insulinspiegeln führen, die wiederum die Harnsäureausscheidung hemmen. Aber auch andere Erkrankungen, Medikamente, erhöhter Zellabbau im Körper (bei Krebs, aber zum Beispiel auch bei viel zu schneller Gewichtsreduktion!!), exzessiver Alkoholkonsum oder Schwermetallbelastungen zählen zu den Risikofaktoren.

niereblue

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Was genau macht denn die Niere?

Die Niere ist ein Stoffwechselorgan, filtert unser Blut und befreit es von Giftstoffen, Stoffwechselendprodukten und Säuren die sie in den Urin abgegeben. Dass die Niere ein sensibles und feines Organ ist, machen auch Sprichwörter wie „mir geht etwas an die Nieren“ klar.

Die Niere ist aber viel mehr als ein reines Filterorgan: Sie ist zum Beispiel verantwortlich für den Blutdruck, die Blutbildung und die Knochengesundheit – hättet ihr das gedacht?! In der TCM (Traditionelle Chinesische Medizin) ist sie außerdem das „Tor zur Vitalität“. Vielleicht erinnert ihr euch noch an meinen Bericht aus dem ersten Teil der Ausbildung, wo es um den Sitz des vorgeburtlichen Chi (der Lebensenergie) ging.

Ganz übel wird es übrigens, wenn sich aus den  ausgeschiedenen Substanzen in der Niere Nierensteine bilden.

Als gemeinsamen Nenner haben diese Erkrankungen wie gesagt den hohen Harnsäure-Wert und Harnsäure ist ein Abbauprodukt aus Purinen. Purine sind Bestandteil der DNS und werden v.a. beim Abbau von Zellen freigesetzt. Wenn man jetzt viele Lebensmittel mit hohem Purinwert zu sich nimmt, wie Fleisch (vor allem Innereien und fettes Fleisch, Hefe, aber auch einige Fischsorten) steigt der Harnsäurewert im Körper an.

LoveNiere

Quelle: https://de.pinterest.com/pin/463800461597923465/

 

Um den Harnsäurewert also niedrig zu halten, kann man viel über die Ernährung steuern. Die Niere mag – natürlich – viel frisches Wasser. Viel trinken ist also immer eine gute Idee, um die Niere zu unterstützen. Es hilft außerdem, das Körpergewicht zu normalisieren (aber Achtung, keine Radikaldiäten mit schneller Gewichtsreduktion). Außerdem Lebensmittel mit hohem Purinwert meiden oder reduzieren. Übrigens enthält Zucker zwar kein Purin, aber er hemmt die Harnsäure-Ausscheidung und fördert die Neubildung von Harnsäure in der Leber. Also am besten: Weg damit…

Attention: The internal data of table “16” is corrupted!

 

Ausbildungsbericht Ernährungstherapie – Teil 2 | Säure-Basen-Haushalt

by Stephannie Stewart |Apr 6, 2015 |2 | Ausbildung, Ernährungstipps | , , , , ,

Ausbildungsbericht

So, los geht’s mit dem schon angekündigten (Teil)-Bericht des ersten Ausbildungswochenendes der Zusatzqualifikation in ganzheitlicher Ernährungstherapie. Teilbericht deshalb, weil wir zwei große Themen im Visier hatten: Den Säure-Basen-Haushalt und das Thema „Fasten“. Beides würde jetzt hier den Rahmen sprengen und darum musste ich mich entscheiden :).

Was vom Säure-Basen-Haushalt haben wir vermutlich alle schon mal was gehört. Spätestens in Frauenzeitschriften ist das Thema immer mal wieder aktuell. Und die vermeintliche Quintessenz ist deutlich: „Zu sauer“ macht nicht lustig, sondern ist doof, weil ungesund.

Das war’s dann eigentlich auch schon mit der Botschaft. Kommt dir das bekannt vor?

Wenn man tiefer in das Thema einsteigen und es verstehen möchte, kommt man (leider!!) nicht um ein paar chemische Grundlagen herum und ich muss kleinlaut gestehen, dass ich bei den ersten Formeln am Flipchart leichte Panik aufsteigen spürte. Puh… Ich versuche mal, es ganz einfach runter zu brechen.

Was sind denn eigentlich Säuren und Basen?

Beides sind chemische Verbindungen, die auf der Übertragung von Protonen = psitiv geladenen Wasserstoffteilchen beruhen. Die Säure gibt Protonen ab, die Base nimmt sie auf. In unserem Organismus kommt beides vor und das ist auch gut so (der Magen ist zum Beispiel sauer, der Dünndarm basisch und der Dickdarm wieder sauer (Milchsäure-Bakterien sorgen zum Beispiel hier dafür, dass so Mineralstoffe besser aufgenommen werden können).

Überraschend war für mich die Information, dass die Säure an sich gar nicht unbedingt der „Buhmann“ ist. Sie ist ebenso wichtig und nötig wie die Base und beide können nicht unabhängig voneinander existieren. Mit anderen Worten: Nicht nur eine Übersäuerung (Azidose) ist ungesund, sondern auch ein Überbasung (Alkalose). Im Übrigen ist es normal, dass der Mensch mehr Säuren als Basen zu sich nimmt (weil wir Eiweiß benötigen – dazu später mehr ;)).

Wie immer ist es also eine Frage der Balance!

Um den Säuregrad (die Wasserstoffkonzentration einer Lösung) messbar zu machen, nutzen wir den pH-Wert. Auch davon haben wir ja alle schon gehört. Ein Wert von 7 ist neutral. Je höher der Wert, desto basischer/alkalischer – je niedriger, desto saurer.

So viel zu den Basics.

Problematisch ist, dass der „Otto-Normal-Verbraucher“ meist viel zu viel säurebildende Lebensmittel zu sich nimmt. Dazu gehören vor allem tierisches Eiweiß (Käse, Wurst, Eier, Fleisch), Kaffee, aber auch Zucker. Beim Abbau von Eiweiß wird im Organismus Harnstoff, Harnsäure und eine Schwefelverbindung (Sulfat) freigesetzt, die wiederum Schwefelsäure ergibt. Eigentlich kann der Körper ganz gut mit einem kurzfristigen Säure-Überschuss umgehen. Er nutzt dazu sogenannte Puffersysteme im Blut, in den Zellen und im Bindegewebe. Unschön ist, dass das Bindegewebe dabei zu einer Art Sondermüll-Zwischenlager wird (Hallo, Cellulite!!!). Auch unsere Organe (Magen, Darm, Niere, Knochen, Haut und Lunge) regulieren den Säure-Basen-Haushalt.

Woran merke ich also, dass ich „zu sauer“ bin?

Die Symptome sind umfangreich und auch unspezifisch. Von Mundgeruch, chronischer Müdigkeit, Arthrose, Karies, Neurodermitis, Bluthochdruck, Migräne, Diabetes bis hin zu Krebs ist alles möglich.

Und was kann ich tun?

Die gute Nachricht ist (Überraschung!!): Hey, wir können mit unserer Ernährung echten Einfluss nehmen. Super sind wie immer die Dauerbrenner Bitterkräuter, weil sie die Organe beim Säureabbau unterstützen. Ja, die gibt’s natürlich auch im Café (mehr erfahren).

Viele basische (kaliumreiche) Lebensmittel wie grünes Gemüse, Kartoffeln und etwas Obst in den Speiseplan einbauen. Und natürlich viel Wasser trinken (das kann ja fast nie schaden!)

Zitronen wirken übrigens basisch – wer hätte das gedacht!??

Und natürlich heißt es dann im Gegenzug auch, die säurebildenden Lebensmittel zu reduzieren. Unterstützend kann man mal eine Basenfasten-Woche einbauen. Basenpulver zu sich nehmen, Trockenbürsten, Basenbäder nehmen oder sich mal eine Massage gönnen. Aber auch ganz praktisch den Stress reduzieren, maßvoll Sport treiben und das Essen mal wieder gründlich kauen.

Hier mal das Dream-Team gegen Übersäuerung auf einen Blick:

Grüne Smoothies sind ebenfalls eine gute Idee. Im Praxisteil am Nachmittag haben wir sofort unter Beweis gestellt, wie lecker und schnell so ein Smoothie zubereitet ist:

Smoothie

Impressionen aus der Praxis

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Ausbildungsbericht Ernährungstherapie – Teil 1

by Stephannie Stewart |Mrz 20, 2015 |0 | Ausbildung, Ernährungstipps

 Ausbildungsbericht

So, Leute – weiter geht’s :).

Ich hoffe, ihr habt meine Erfahrungsberichte aus der Ausbildung zur ganzheitlichen Ernährungstrainerin/-beraterin ein bisschen vermisst und freut euch mit mir auf Inhalte aus der Qualifikation in ganzheitlicher Ernährungstherapie. Auch von dieser Zusatzausbildung werde ich künftig regelmäßig berichten.

Am letzten Wochenende ging es endlich los und ich hab mich riesig gefreut, viele bekannte Gesichter wiederzusehen. Gut die Hälfte aller Absolventen der Ausbildung machen weiter und insofern war es wie nach Hause kommen. Ach übrigens, falls du dich für den ersten Teil der Ausbildung interessierst: Am 21. März startet der diesjährige Ausbildungslehrgang und soweit ich weiß, sind sogar noch 2 Plätze frei.

Was diese Zusatzqualifikation zur Ernährungstherapeutin soll? Wir schauen uns in dieser Fortbildung gezielt die Zusammenhänge zwischen unserer Gesundheit bzw. Krankheiten und der Ernährung an und blicken auch hier wieder über den Tellerrand der üblichen Ernährungswissenschaften hinaus. Auch werden wir uns noch einmal intensiv mit dem Thema TCM (Traditionelle Chinesische Medizin) auseinandersetzen. Thema des ersten Wochenendes waren „Säure-Basen-Haushalt, Fasten & Entgiftung“. Davon werde ich hier demnächst inhaltlich berichten und natürlich gibt es dann auch wieder ein leckeres Rezept.

Spannende Themen im Laufe der Ausbildung werden sein: Ernährung bei Verdauungsstörungen (von Gastritis, Gallenseinen bis Verstopfung), bei Nahrungsmittelallergien und -unverträglichkeiten, bei Diabetes, bei Knochen- und Gelenkserkrankungen (wie Osteoporose & Rheuma), bei Hauterkrankungen (wie Neurodermitis & Schuppenflechte), Essstörungen (Anorexie, Bulimie und Binge Eating) & Adipositas.

Es wird also wieder richtig, richtig interessant und ich freue mich schon jetzt.

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Macht uns Getreide krank? (Teil 2) // Carrots & Coffee Radio #4

by Carrots & Coffee College |Feb 15, 2015 |0 | Podcast

Carrots & Coffee Radio

Im heutigen 2. Teil geben wir Euch einen kleinen Einblick in die Ursachen der zunehmenden Getreide- und Glutenunverträglichkeit und zeigen auf, was Ihr als mögliche Betroffene tun könnt. Da eine Glutenunverträglichkeit immer mit Störungen der Darmflora und einer unzureichenden Verdauung einher geht, möchten wir Euch zum tieferen Verständnis unseren „Ratgeber Darmgesundheit“ (verlinken) ans Herz legen. In ihm erfahrt Ihr alles, was Ihr über die Darmflora, eine darmgerechte Ernährung sowie Regenerationsmaßnahmen des Darms wissen möchtet.

*„Die Inhalte der Podcast und Beiträge von Carrots & Coffee Radio sind ausschließlich zum Informationszwecke bestimmt. Sie sind nicht dazu geeignet, professionelle Beratungen und/oder Behandlungen durch ausgebildete und anerkannte Ärzte und/oder ggf. andere im Gesundheitswesen tätige Experten zu ersetzen. Auch können und dürfen sie nicht für die Erstellung eigenständiger Diagnosen oder für die Auswahl und Anwendung von Behandlungsmethoden verwendet werden.“

 

 

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