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5 Tipps & Tricks für bekömmliche Feier- und Festtage

5 Tipps & Tricks für bekömmliche Feier- und Festtage

Nadia Beyer Dez 15, 2016 0 859

3D Man overweightAlle Jahre wieder…heißt es wieder schlemmen, was der Gürtel hält. Tja, die Adventszeit ist jedes Mal ein Test unserer Willens- und auch unserer Verdauungskraft, denn wo wir gehen und stehen locken uns Süßig- und Fettigkeiten. Und an den Weihnachtfeiertagen warten dann schließlich noch die meist üppigen Menüs auf uns, die wir natürlich allesamt gerne ohne Reue und auch Nebenwirkungen genießen möchten. Damit Du die bevorstehenden kulinarischen Herausforderungen gut meistern wirst und Verdauungsstörungen, wie Sodbrennen, Völlegefühl & Co. keine Chance bei Dir haben, hier drum meine Top 5-Tipps & Tricks für cleveres Schlemmen!

 

Tipp Nr. 1: Die Verdauungsorgane auf ihre Herausforderung vorbereiten.

Damit alle Verdauungsdrüsen ihren bevorstehenden Aufgaben optimal nachkommen können, heißt es vor allem genug trinken. Nur wer gut hydrierte Magen-Darmschleimhäute hat und für gut durchblutete Verdauungsorgane sorgt, verfügt am Ende auch über ausreichend Verdauungssekrete samt Enzymen, die die Nahrung gut aufspalten können. So wird kein Weihnachtsbraten ins Trockene fallen oder sich mühsam durch unser Gedärm quälen.

Organe im Bauchbereich.Magen.Leber.Galle.Zwšlffingerdarm.BauchspeicheldrŸse

Am besten eignen sich stets stilles zimmertemperierte oder auch angewärmtes Quellwasser sowie Kräutertees. Wichtig ist dabei darauf zu achten, nicht während den Mahlzeiten zu trinken, damit Deine Verdauungssäfte nicht unnötig verdünnt, der Verdauungsprozess so nicht unnötig verzögert wird oder das Essen gar unverdaut den Magen verlässt. So ersparst Du Dir spätere Blähungen durch Bakterien, die nun versuchen werden Knödel & Co. zu zerlegen.

Wer öfter mit Verdauungsstörungen zu tun hat oder sein Verdauungsfeuer anschüren möchte, der sollte sich ca. 15-20 min. vor dem Essen einen alkoholfreien Aperitif gönnen, der die Verdauungsorgane optimal auf ihre Aufgabe vorbereitet. Dazu eignen sich sehr gut heißes Wasser mit frischem Ingwer, Zitrone und einer Prise.

Vor deftigen Mahlzeiten mit mehr Eiweiß eignen sich zudem
besonders gut fermentierte Getränke, die durch ihren Gehalt an organischen Säuren helfen die Eiweiße ausreichend vor zu verdauen, denn für die Eiweißdenaturierung und Aufspaltung von Fleisch, Tofu, Käse & Co. braucht es ein ausreichend saures Milieu im Magen.

Auch können die darin enthaltenen Milchsäurebakterien den Abbau von verzehrtem Zuckerreichem im Darm vorantreiben und so den Darm, die Bauchspeicheldrüse und schließlich auch den Blutzucker entlasten. Ich empfehle gerne 1-2 EL ANCENASAN® Mikroflora auf ein kleines Glas Wasser. Wer diese gerade nicht zur Hand hat, kann sich auch mit 2-3 EL unpasteurisiertem naturtrüben Apfelessig in etwas Wasser behelfen.

 

Tipp Nr. 2: Schlemmen ist eine Frage des richtigen Timings!

In vielen Familien wird traditionell an Heiligabend festlich aufgetischt. Gerade der Abend ist nur leider gemäß der Chronobiologie, d.h. dem Wissen um die circadianen Rhythmen/Tagesrhythmen unseres Körpers unglücklicherweise nicht die beste Tageszeit, um viel zu essen und dieses dann auch noch vollständig zu verdauen. Nicht selten schlafen wir in der nachfolgenden Nacht schlecht, plagen uns Magendruck oder auch unruhige Träume. Wie wär‘s drum für einen kleine Veränderung in den Traditionen und den Heiligabend lieber kulinarisch etwas bekömmlicher mit einer tollen Suppe zu gestalten die Schlemmerei dafür mehr auf die Mittagszeit des 1. und 2. Weihnachtsfeiertags zu verlegen. Auch die Lieben mal zum Brunchen einzuladen, wäre eine gelungene Alternative.

organuhrIn der ersten Tageshälfte bis hin zum frühen Nachmittag sind wir gemäß der Organuhr am besten auf Nahrungsaufnahme und Verdauung ausgerichtet, d.h. unsere Gallenblase ist durch die nächtlich stattfindende Produktion von Galle noch Rand gefüllt und bestens für deftige und süße Fettigkeiten gewaffnet. Auch die Bauchspeicheldrüse arbeitet in dieser Zeit auf Hochtouren und produziert mehr Enzyme und Insulin als zu anderen Tageszeiten, um die Leckereien aufzuknacken und den Blutzucker nach Plätzchen & Co. wieder schnell in den Normbereich zu bringen.

Sollte sich eine abendliche Einladung aber nun doch mal nicht umgehen lassen, hier mein Tipp:  einfach tagsüber möglichst wenig Fett verzehren und sich so die Galle für die fetten Köstlichkeiten am Abend aufsparen. Auch hilft es, insgesamt tagsüber weniger und weniger oft zu essen. Allerdings sollte man dabei nicht den Fehler machen, sich auf den Abend hin zu hungern, denn dann dürfte das Risiko sich zu überessen unweigerlich steigen.

 

Nr. 3: Mehr Gemütlichkeit!

Nicht nur das WANN, sondern auch das WIE wir speisen, entscheidet über unser Wohlbefinden nach dem Essen. Sicher keine neue Erkenntnis, aber leider eine, die wir selten beachten. Versuche drum mal bewusst langsamer als gewohnt zu essen, jeden leckeren Bissen öfter als im Alltag zu kauen und aufmerksam hinzuschmecken. Das Besteck mal ganz bewusst zwischendurch abzulegen und sich entspannt nach hinten zu lehnen, während man noch kaut, kann enorm helfen sich zu entschleunigen. Auch emotionale Diskussionen, die an Weihnachten gerne mit aufgetischt werden, verlegt man lieber geschickt auf danach, da sie über die Ausschüttung von Stresshormone den gesamten Verdauungsprozess stark beeinträchtigen.

Wenn Du Dir das zu eigen machst, wirst Du feststellen, dass der Genuss enorm zunimmt und Du Dich viel befriedigter und genährter fühlst. Außerdem wird man sich durch die Entschleunigung auch mit Sicherheit nicht so leicht überessen, weil das Sättigungsgefühl, welches sich frühestens nach 20-30 Minuten einstellen kann, noch während des Essens wahrgenommen wird. Das entlastet nicht nur deine Verdauungsorgane, sondern erfreut auch die schlanke Linie und den Gastgeber, der meist viel Liebe in die Vorbereitung der Köstlichkeiten gesteckt hat und sich über die angemessene Würdigung freut.

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Nr. 4   Mach‘s wie die Römer!

Solltest Du den kulinarischen Verlockungen aber einfach auch mal bewusst nachgehen und zuschlagen wollen, dann empfiehlt sich folgender Schlemmer-Trick der alten Römer. Einfach nach dem Essen oder zwischen den einzelnen Menügängen unauffällig auf die linke Körperseite lehnen oder sich anschließend gemütlich auf der linken Seite auf die Couch oder in den Sessel fläzen. So kann der Magen, der sich anatomisch mehr links von der Körpermitte befindet, besser ausdehnen, entspannen und entleeren. Zudem wird die ebenfalls linksseitige Bauchspeicheldrüse nicht komprimiert und kann ihre Sekrete mit allen Enzymen besser abfließen lassen.

Mit einem gemütlichen Spaziergang im Anschluss könnte man das Ganze dann noch toppen. Spazieren gegen (nicht jedoch Sport!) bewirkt eine deutliche Anregung des Ruhenervs (=Parasympathikus), welcher über den sogenannten Nervus vagus sämtliche Bauchorgane versorgt. Ist dieser Teil des autonomen Nervensystems aktiv, der nicht dem Willen unterliegt, sind die Verdauungsorgane maximal durchblutet und laufen alle Verdauungsfunktionen auf Hochtouren.

 

Nr. 5   Und das Beste kommt zum Schluss – ein Quäntchen Bitter.

Damit Dir das leckere Essen samt Alkoholika und sinnlicher Desserts in bester Erinnerung bleiben und anschließend weder Sodbrennen, Völlegefühl, Bauchschmerzen, Übelkeit oder Blähungen die Stimmung trüben, gönn‘ Dir jetzt ein Quäntchen Bitterstoffe.

bitterstoffeBitterstoffe sorgen für eine zügigere Entleerung des Magens, indem sie die Produktion und Abgabe von Magensaft, basischem Bauchspeichel und Galle anregen. Durch den Fluss von basischen Bauchspeichel und basischer Galle aus der Gallenblase kann sich der Magen leichter in den Dünndarm entleeren, weil ausreichend basisches Säfte zur Verfügung stehen, die die Magensäure neutralisieren. Nur so können die pH-Wert abhängigen Verdauungsenzyme aus der Bauchspeicheldrüse als nächstes aktiviert werden und ihre Arbeit machen.

Aus diesem Grund, der den wenigstens bekannt ist, bekommt man nach dem Essen nicht selten eine Tasse Espresso oder einen alkoholischen Magenbitter angeboten. Beide lindern sie etwas die Beschwerden eines Zuviels und auch zu mächtig, haben jedoch auch ihre Nachteile. Espresso mit seinen bitteren Röststoffen und organischen Säuren kann oftmals Sodbrennen hervorrufen oder bestehendes verstärken. Alkohol tut dies ebenfalls und schädigt außerdem unsere sehr dünnen und zarten Magen-Darmschleimhäute. Zudem wird durch Alkohol der Magenausgang betäubt und uns eine beschleunigte Entleerung so lediglich vorgetäuscht – ein Aufschluss oder Zersetzung der Speisen findet durch Alkohol nicht statt.

Hinzu kommt, dass Alkohol die Leber als wichtigste Verdauungsdrüse zusätzlich belastet und das Wachstum ungünstiger Bakterien im Darm vorantreibt, was die Darmflora nach den Feiertagen erheblich verschiebt.

Die intelligenteste und einfachste Lösung heutzutage Bitterstoffe zu sich zu nehmen sind naturbelassene Bitterkräutermischungen, denen nichts zugesetzt wird und die so zusammengesetzt sind, dass sie die bestehenden Synergismen unter den Heilkräutern nutzen. Eine solche besondere Mischung ist z.B. ANCENASAN® herbal. Die 49 darin enthaltenen fein vermahlenen Kräuter werden einfach in etwas warmes Wasser eingerührt und nach dem Essen getrunken.

Bereits innerhalb weniger Minuten stellt sich ein entspanntes Bauchgefühl ein und unangenehmer Magendruck oder gar Übelkeit verschwinden. Besondere Unterstützung erfährt durch die Kräuter auch die Leber, indem sie leberspezifische Entgiftungsenzyme deutlich aktivieren können. Auf diesem Wege kann auch das ein oder andere alkoholische Getränk des Tages schneller abgebaut werden. So dürfte der gefürchtete Kater zum kleinen Mitzekätzchen runter schrumpfen und auch dem morgendlichen Brunch nichts mehr im Wege stehen.

 

Tipp für Unterwegs:

Die alkoholfreien ANCENASAN® herbal Bitterkräuter einfach als 20 g Döschen in die Hand- oder Jacken-tasche stecken und zu jeder Einladung mitnehmen! Übrigens auch eine tolle Idee als Weihnachtsgeschenk mit großem Mehrwert – für Gesundheit und Wohlbefinden!

Nadia Beyer

Nadia Beyer

Nadia Beyer, geb. 4.4. 1974, ist Dipl. Oecotrophologin (Justus-Liebig-Universität in Gießen) und leitet die Fachakademie für angewandtes Ernährungswissen Carrots & Coffee College in Hannover. Bis zur Gründung 2008 war sie als Dozentin an verschiedenen Heilpraktikerschulen in Hannover, Osnabrück und Bielefeld tätig und schloss u.a. eine Fortbildung zur ganzheitlichen Ernährungsberaterin nach den 5 Elementen ab.

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